Saft von Narzissen ist für andere Schnittblumen giftig

Saft von Narzissen ist für andere Schnittblumen giftig

Narzissen scheiden einen für andere Pflanzen giftigen Schleim aus. Sollen sie dennoch mit anderen Schnittblumen in eine Vase, gibt es ein paar Tricks.

Narzissen als Deko

© dpa

Der Pflanzensaft der Narzisse ist für andere Schnittblumen giftig.

Abgeschnittene Narzissen scheiden an den Stielenden einen Schleim aus, der für andere Schnittblumen Gift ist und sie welken lässt. Aber auch für die Haltbarkeit der Osterglocken selbst hat der zähe Saft der Frühlingsblumen Nachteile.

Narzissen für die Vase anschneiden

Der Schleim verhindert, dass die Stielenden gut Wasser aufnehmen können. Daher rät das Blumenbüro in Düsseldorf, das Wasser in der Vase oft auszutauschen. Bevor die Blumen in das Gefäß kommen, sollten die Stiele außerdem leicht schräg angeschnitten werden.

Stielende in heißes Wasser tauchen

Sollen Narzissen mit anderen Blumen in die Vase, taucht man sie nach dem Anschneiden erst kurz in heißes Wasser. Danach stehen sie am besten einen Tag alleine in einer Vase. Beides verhindert, dass sie später ihren Saft ausscheiden und den anderen Schnittblumen schaden.

Schleim kann die Haut reizen

Wer die Narzissen anschneidet, sollte vorsichtig sein. Denn der Schleim kann die Haut reizen. Alle Pflanzenteile, vor allem aber die Zwiebeln, sind giftig für Menschen und Tiere. Symptome für eine Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, Benommenheit und Lähmungserscheinungen. Der Verzehr kann bei großen Dosen sogar zum Tod führen.

Fotostrecken:

  • Primel© dpa
    Frühblüher für Garten und Vase
  • Vase mit Tulpen am Fenster© dpa
    Tulpen in der Vase: Sieben Tipps
  • Guzmanien© dpa
    Zimmerpflanzen: Freunde mit Stil

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: 4. März 2019