Welche Pflanzen nicht im Herbst in die Erde kommen

Welche Pflanzen nicht im Herbst in die Erde kommen

Für viele Pflanzen ist der Herbst die ideale Pflanzzeit- aber nicht für alle Arten.

Kamelienblüte

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Alles, was ein wenig frostempfindlich ist, wird besser im Frühjahr gepflanzt. Das gilt besonders für bedingt winterharte Pflanzen wie Zistrosen und Kamelien, winterharte Kakteen oder Feigen. Aber auch Säckelblume (Ceanothus), Winterblüte (Chimonanthus) und die weiße Herbstanemone 'Honorine Jobert' kommen besser erst nach dem Winter in den Gartenboden.

Einige Pflanzen wie der Judasbaum (Cercis siliquastrum) oder die Koelreuteria paniculata mit ihren gelben Blüten und lampionartigen Früchten sind nur in im frühen Entwicklungsstadium frostempfindlich. Auch für sie gilt: besser nicht im Herbst pflanzen.
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Empfindliche Pflanzen mit Laubschicht schützen

In Regionen mit häufigem Kahlfrost kann das sogar für alle Immergrünen wie Rhododendron und Lavendelheide gelten. Durch ihre große Blattoberfläche verdunsten sie auch im Winter viel Feuchtigkeit. Selbst bei frisch gepflanztem Buchsbaum oder Efeu, die normalerweise mit tiefen Temperaturen keine Probleme haben, kann es abgestorbene Triebe geben.

Notfalls sollten empfindliche Pflanzen mit einer dicken Laubschicht über dem Wurzelbereich vor Kälte geschützt werden. Bei andauerndem Frost tut den Immergrünen ein Schattenplatz gut, der die Sonne abhält und starke Temperaturwechsel dämpft.

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  • Blumen auf Balkon und Terrasse© dpa
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. September 2015