Zimmerpflanzen: Welche im Winter einen Rückschnitt brauchen

Zimmerpflanzen: Welche im Winter einen Rückschnitt brauchen

Manche Zimmerpflanzen müssen im Winter zurück geschnitten werden. Welche das sind und wie man es macht.

Rückschnitt

© Plants for People/dpa/tmn

Die Zimmerlinde legt ein rasantes Wachstum an den Tag, sie muss daher regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Pflanzenfreunde tun sich oft schwer mit einem radikalen Rückschnitt. Aber manchmal ist genau das die richtige Lösung, um die Lieblingspflanze auf der Fensterbank wieder ansehnlich werden zu lassen.

Schwache, dünne Triebe abschneiden

Viele Zimmerpflanzen wie Kroton, Drachenbaum oder Yucca wachsen in der Natur als stattliche Bäume und Sträucher. Auch wenn im Topf meist kleinwüchsigere Auslesen angeboten werden - einen Teil ihrer ursprünglichen Wuchskraft besitzen sie immer noch.

Im Sommer bei ausreichendem Licht ist das allenfalls ein Platzproblem. Aber im Winter bei mangelndem Licht entstehen machmal schwache, dünne unansehnliche Triebe. Ist das geschehen, hilft keine noch so gute Pflege, sondern nur radikaler Rückschnitt. Danach können die Pflanzen sich wieder gesund und kräftig von unten her aufbauen.

Nach dem Schnitt sparsam gießen

Als Faustregel gilt: Alle baumartigen oder strauchigen Zimmerpflanzen vertragen einen kräftigen Rückschnitt. Das gilt für die Zimmerlinde, die verschiedenen Ficus-Arten, die Crossandra, den stattlichen Dieffenbachien, den Christusdorn (Euphorbia milii) sowie die stattlichen Schefflera.

Unmittelbar nach dem Schnitt sollten die Pflanzen sparsam gegossen werden. Sie brauchen jetzt viel weniger Feuchtigkeit als vorher. Zeigen sich nach etwa zwei Wochen die jungen Triebe, wird die Wasserdosis langsam wieder erhöht. Dann ist auch die richtige Zeit, das Wachstum durch Düngung zu fördern.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 2. Januar 2015

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