Pflanzen für botanische Anfänger

Pflanzen für botanische Anfänger

Wer keinen grünen Daumen hat, kann trotzdem Zimmerpflanzen haben. Welche sich besonders eignen, erfahren Sie hier.

Usambaraveilchen

© BBH/dpa/tmn

Das Usambaraveilchen ist eine robuste Pflanze, die mit wenig Pflege auskommt.

Die Grünlilie gehört dazu, auch der Bogenhanf, das Flammende Kätchen und das Usambaraveilchen: Sie alle schmücken schon seit Jahrzehnten die Fensterbänke.

Birkenfeige und Purpurtute für den grünen Dschungel

Diese Pflanzen sind besonders für botanische Anfänger geeignet, erläutert der Zentralverband Gartenbau in Bonn. Der grüne Dschungel zu Hause lässt sich mit Birkenfeige, Kletter-Philodendron, Dieffenbachia, Efeu- und Purpurtute (Epipremnum und Syngonium) vergrößern. Ein heller Standort, ausreichend Wasser und Dünger lassen sie zügig wachsen. Wo das Licht knapp ist, übernimmt das Einblatt (Spathiphyllum) den grünen Part.

Elefantenfuß und Drachenbäume für Menschen, die das Gießen vergessen

Wer eher nachlässig mit dem Gießen ist, braucht Pflanzen, die Trockenheit nicht übelnehmen. Dazu zählen der Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), der Pfennigbaum (Crassula arborescens), Sansevieren, die stattlichen Yucca und Drachenbäume. Für Farbe zwischen den grünen Gestalten sorgt der Christusdorn (Euphorbia milii), der rot, rosa, weiß oder gelblich blühen kann. Ebenfalls hart im Nehmen ist die Wachsblume. Ihre porzellanartigen Blütendolden bildet sie aber nur an einem sonnigem Platz. Die Blüten sondern allerdings Nektar ab, der auf Teppichboden Flecken machen kann.

Schusterpalmen und Zierspargel für kühle Räume

In eher kühlen Räumen fühlen sich Schwertfarn, Zierspargel, buntlaubige Tradescantien, Bubiköpfchen und Russischer Wein (Cissus antarctica) wohl. Besonders robust zeigt sich dort die Schusterpalme (Aspidistra). Sie kommt auch mit knappem Licht, wenig Wasser und Dünger zurecht.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. Dezember 2009

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