Osterfeuer vor dem Anzünden umschichten

Osterfeuer vor dem Anzünden umschichten

Osterfeuer sind eine tödliche Gefahr für kleine Tiere. Denn sie nutzen die Reisighaufen oft als Versteck und Brutplatz. Eine einfach Maßnahme hilft, sie zu schützen.

Osterfeuer aufschichten

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Osterfeuer können für Tiere zu einer Todesfalle werden. Denn das gestapelte Reisig und Holz wirkt auf sie wie ein sicherer Unterschlupf.

Ein Haufen aus Holz und Reisig ist ein perfekter Unterschlupf für Tiere - das gilt auch für das Material für das Osterfeuer. Daher rät der Deutsche Tierschutzbund grundsätzlich vom Abbrennen ab, vor allem wenn man seltene Tierarten darin findet oder brütende Vögel.

Brütende Vögel: Neues Osterfeuer aufschichten

Wer beim Umschichten brütende Vögel wie Zaunkönige oder Amseln entdeckt, sollte auf das Anzünden ganz verzichten oder einen neuen Stapel mit ausreichend Abstand bauen. Der Schutz der Tiere sollte in dem Fall über der Tradition stehen. Bei der Wahl des Holzes gibt es keine spezielle Empfehlung zugunsten der Tiere.

Brennmaterial kurz vor dem Anzünden umschichten

Vor dem Anzünden sollte man mindestens das gesammelte Material noch einmal komplett umschichten. Es reicht nicht aus, nur am Haufen zu rütteln, um Insekten, Igel, Kröten und Mäuse zu vertreiben. Aus Angst würden sie eher völlig ruhig dort bleiben, wo sie sind, statt die Flucht zu ergreifen. Wer die doppelte Arbeit scheut, sollte das Material für das Osterfeuer erst kurz vor dem Anzünden sammeln und aufschichten.

Osterfeuer markiert Beginn des Frühlings

Osterfeuer werden in vielen Regionen am Abend des Karsamstags oder am Morgen des Ostermontags entzündet. Sie gehen dem Tierschutzbund zufolge auf einen heidnischen Brauch zurück, bei dem der Abschied vom Winter und das Begrüßen des Frühlings gefeiert wurde.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. April 2019

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