Tomaten selbst anbauen: Fünf Tipps für prächtige Früchte

Tomaten selbst anbauen: Fünf Tipps für prächtige Früchte

Hobbygärtner schwören auf Tomaten aus eigenem Anbau. Doch Prachtexemplare zu ernten, ist gar nicht so einfach. Wie es klappt.

Tomaten ausgeizen

© dpa

Schöne rote Tomaten: Damit es viele werden, müssen Gärtner ihre Pflanzen regelmäßig ausgeizen.

Angeblich ist es ja so einfach, Tomaten anzubauen. Und tatsächlich, ob an selbst gezogenen Pflanzen oder gekauften reifen ab dem Frühsommer die Tomaten an den Stauden heran. Doch bis sie rot und saftig werden, kann noch einiges schief gehen. Tipps für Hobbygärtner, wie sie prächtige Tomaten im Beet und Gewächshaus heranziehen:

1. Tomatenpflanzen ausgeizen

Einmal pro Woche werden Seitentriebe von Tomatenpflanzen weggebrochen. Das nennt der Profi Ausgeizen. Sonst verschwendet die Pflanze zu viel Energie für ihr Wachstum, statt es in die Bildung der Früchte zu stecken. Die nachwachsenden Seitentriebe sollten daher maximal zehn Zentimeter lang werden. Je kleiner die Triebe sind, desto besser ist es auch für die Wundheilung. Buschtomaten schätzen diese Prozedur allerdings überhaupt nicht. Denn sie wachsen gedrungen und tragen die Früchte an vielen Seitentrieben.

2. Tomaten gleichmäßig und reichlich wässern

Tomaten brauchen immer gleichmäßig viel Wasser. Ist es zu wenig, vertrocknen die Pflanzen. Bekommen sie nach einer Trockenperiode aus Gießkanne oder Gewitterwolken zu viel Wasser, platzen die Früchte, warnt die Bayerische Gartenakademie. Hobbygärtner sollten deshalb regelmäßig und gleichmäßig gießen. Grundsätzlich haben Tomaten vor allem an warmen Tagen einen hohen Wasserbedarf.

3. Tomaten nur unten gießen

Werden die Blätter der Tomatenpflanze nass, kann sich Braunfäule entwickeln. Beim Gießen sollte daher nicht von oben auf die Pflanze gegossen werden. Im Idealfall wird nur die Erde nass. Pflanzen im Freien werden am besten mit einer Folienüberdachung vor Regen geschützt.

4. Tomaten gut lüften

Auch hohe Luftfeuchtigkeit machen die Pflanzen anfällig für die Erreger der Kraut- und Braunfäule. Daher sollte die Luftfeuchte im Gewächshaus durch Lüften niedrig gehalten werden.

5. Tomaten-Schädlinge bekämpfen

Im Gewächshaus werden Tomaten schnell von der Weißen Fliege befallen. Hier ist die Bekämpfung mit Spritzmitteln schwierig. Besser ist der Einsatz von Schlupfwespen, die es im Fachhandel gibt. Die Insekten saugen die Eier der Weißen Fliege aus oder legen ihre eigenen in die des Schädlings.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. März 2015

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