Gartenbewässerung: Im Sommer morgens gießen

Gartenbewässerung: Im Sommer morgens gießen

In der warmen Jahreszeit sollten Verbraucher ihr Gießverhalten anpassen. Sonst verdunstet ein Großteil des Wassers und die Pflanzen könnten sogar Schaden nehmen.

Gartenbewässerung an heißen Tagen

© dpa

Frühaufsteher sind im Vorteil: Morgens sind Boden und Luft noch nicht so aufgeheizt. Dadurch verdunstet kaum Wasser und die Pflanzen nehmen keinen Schaden.

An heißen Tagen sollten Pflanzen am besten am frühen Morgen gegossen werden. Wird das Gießwasser erst später verteilt und brennt die Sonne dabei auf die Erde, verdunstet ein Großteil des Gießwasser noch an der Erdoberfläche und die Pflanzen gehen leer aus. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau in Bonn hin.

Wassertropfen auf Pflanzen bündeln die Sonnenstrahlen

Außerdem können die Pflanzen noch zusätzlich Schaden nehmen: Denn Wassertropfen auf Blättern und Blüten bündeln die Sonnenstrahlen, was zu Sonnenbrand führt. Auch das Gießen am Abend sei keine Alternative: Dann sind Boden und Luft noch immer stark aufgeheizt und die Verdunstungsverluste hoch.

Kübel mit integriertem Wasserspeicher als Alternative

Außerdem sollten Pflanzen stets reichlich gegossen werden, so dass auch die wichtigen unteren Bodenschichten, aus denen die Wurzeln das Wasser ziehen, durchfeuchtet werden. Bei automatischen Bewässerungssystemen lasse sich die Dauer einstellen, einige Modelle ermitteln sogar über einen Bodenfeuchtesensor, wie viel Wasser gerade benötigt wird, erläutert der Zentralverband Gartenbau. Alternativen, gerade für Balkon und Terrasse, seien Kübel mit integriertem Wasserspeicher. Aus diesem können sich die Pflanzen je nach Witterung einige Tage lang selbst versorgen.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. November 2018