Gartenboden im Frühjahr kalken

Gartenboden im Frühjahr kalken

Jetzt im Frühjahr sollte der Boden im Garten gekalkt werden. Denn Rasen, Blumenbeete und Gemüseland brauchen regelmäßig Kalk, damit der Boden nicht versauert, erläutert die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Krokusse

© dpa/tmn

Wer sich im Garten auf blühende Beete freuen möchte, sollte im Frühjahr den Boden kalken.

Auf trockenem Boden kalken

Ein zu saurer Boden neige zu Verdichtungen. Außerdem kann der Boden bestimmte Nährstoffe dann nicht mehr an die Pflanzen abgeben. Gekalkt wird auf trockenem Boden, auf Rasen und in Staudenbeeten bei bedecktem Wetter.

Nicht mit Stallmist kombinieren

Gemüse- und Blumenbeete sind danach leicht zu bearbeiten, erläutert die Kammer. Kalk sollte aber nicht zusammen mit Stallmist ausgebracht werden, sonst entweicht Stickstoff in die Luft.

Kalkdosis dem Boden entsprechend wählen

Optimal gekalkte Böden sind locker und krümelig. Um das zu erreichen, sollten sandige Böden alle zwei bis drei Jahre mit etwa 200 Gramm Kohlensaurem Kalk je Quadratmeter versorgt werden. Für Lehmböden seien 100 Gramm Branntkalk je Quadratmeter zu empfehlen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. November 2018

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