Wichtige Gründe warum eine Steinreinigung sinnvoll ist

Wichtige Gründe warum eine Steinreinigung sinnvoll ist

Stein ist als Material für den Fußboden oder die Möbel sehr schön anzusehen. Aber im Laufe der Jahre nimmt die Ästhetik immer weiter ab und auch die Stabilität des Gesteines kann sinken. Eine kompetente Steinreinigung ist dann erforderlich.

Steinreinigung

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Grundwissen zur Steinreinigung: Gründe, Kosten und Unterstützung

Wer seine Steine reinigen möchte, besitzt mit der Motivation schon einmal eine gute Basis. Dennoch sollte ein fundamentales Grundwissen bestehen, durch das klar wird, wie und warum die Steinreinigung durchgeführt werden sollte.

Steine werden im Laufe ihrer Nutzung starken Belastungen ausgesetzt. Besonders im Außenbereich geschieht das durch den Einfluss von Wind und Wetter. Aber auch im Haus, wo Stein gern als Fliese verwendet wird, beansprucht das Laufen den Steinfußboden sehr. Aus diesem Grund ist es wichtig, regelmäßig und sorgfältig eine Steinreinigung durchzuführen.

Es gibt verschiedene Arten von Verschmutzungen, die an Gestein auftreten können. Dazu zählen: organische Verschmutzungen: wild wachsende Flechten, Pilzflecken und Unkraut anorganischer Schmutz: Öl, Fett, aber auch Abrieb von Gummireifen und Reste von Baumaterial chemische Verunreinigungen: Korrosion, Verätzungen und Rückstände von Chemikalien.

Wird die Steinfläche nicht ausreichend gereinigt, kann es passieren, dass die Substanz angegriffen wird. Dann ist eine teure und aufwändige Sanierung notwendig. Um diese Mühen zu umgehen, sollte auf die Nachhaltigkeit und Pflege des Gesteins gut geachtet werden. Es kann sinnvoll sein, eine professionelle Steinreinigung in Anspruch zu nehmen und auf einen Experten zu vertrauen.

Der Preis einer solchen professionellen Behandlung ist abhängig von der Art und Beschaffenheit des Steines, aber auch von der Stärke der Verschmutzung. Bei groben Reinigungen wird die Steinreinigung oft für einen qm Preis von zwei bis vier Euro durchgeführt. Handelt es sich um sehr kleine Flächen oder einen großen Aufwand, können die Preise für die Steinreinigung auf bis zu zwanzig Euro pro Quadratmeter ansteigen. Zuschläge werden häufig verlangt für:

  • Unkrautentfernung,
  • Imprägnierungen oder
  • Erneuerung der Fugenfüllungen.

Alle wichtigen Fakten zum passenden Steinreiniger

Dass die Säuberung der Steinobjekte von Bedeutung ist, sollte nun allen klar sein. Es stellt sich aber noch immer die Frage, mit welchen Mitteln Steine überhaupt behandelt werden dürfen.

Wir empfehlen, eine regelmäßige Grundreinigung vorzunehmen, um die Lebensdauer des Bodens zu erhöhen. Dabei wird zu einem schonenden Reinigungsmittel geraten. Wenn ein chemischer Reiniger vonnöten ist, handelt es sich meist um Lösemittel, Steinsäure oder eine spezielle Lauge. Diese Steinreiniger sind hochkonzentrierte Flüssigkeiten, die je nach Produkt und Stärke des Schmutzes verdünnt werden. Es gibt sie als kleine Sprühflaschen, aber auch als großen Kanister.

Es gibt vor der Steinreinigung verschiedene Fragen, die geklärt werden sollten. Dazu zählen unter anderem:

  • Welche Gesteinsart liegt vor?
  • Wie stark ist die Verschmutzung?
  • Sind auch Strukturen des Steines beschädigt oder bloß verunreinigt?
  • Was hält die Oberfläche aus?


Nicht alle Gesteinsarten reagieren auf den gleichen Reiniger. Für alle wird jedoch eine möglichst schonende Behandlung empfohlen, um für einen langen Werterhalt zu sorgen.

Kalkstein, Marmor und Terrazzo sind säureempfindliche Steine. Für sie sollten nur Reiniger mit einem pH-Wert von 7 bis 10 verwendet werden. Je polierter die Oberfläche ist, desto empfindlicher ist sie auch - denn dann wird sie schneller matt und stumpf. Das Gleiche gilt für die Schiefer-, Basalt- und Sandsteinreinigung. Säurehaltige Reiniger sind in Ordnung für Fliesen, Feinsteinzeug, Granit, Terrakotta und die Natursteinreinigung. Handelt es sich um Treppen, Grabsteine oder Arbeitsplatten, wird generell ein säurefreies Mittel empfohlen.

Welche Geräte und Verfahren werden eingesetzt?

Zuletzt stellt sich die Frage, was bei der Steinreinigung für Geräte eingesetzt werden und wie genau die Säuberung ablaufen sollte.

Das klassische Verfahren zur Steinreinigung ist die mechanische Säuberung mit dem Hochdruckreiniger. Diese Methode ist gerade in Verbindung mit Heißwasser sehr effektiv. Noch dazu spart sie Kosten und funktioniert recht schnell. Je nach Verschmutzung ergänzt man das Verfahren durch weitere Geräte und Verfahren.

Der Nachteil wird jedoch schnell klar: Wenn der Hochdruckreiniger zu oft benutzt wird, raut die Oberfläche auf und erfordert eine Sanierung. Es ist daher eine gute Idee, den Steinboden zuerst mit Bürste und Einscheibenmaschine vorzureinigen. Anschließend kann die Nacharbeit mit dem Hochdruckreiniger erledigt werden. Das schont den Boden und entfernt trotzdem jeden Schmutz.

Tipp: Bei der Garten- oder Terrassenreinigung sollten angrenzende Wiesenstücke geschützt werden! Zusätzlich können sie vorher gewässert werden, damit das Gras keine Chemikalien aufnimmt. Der Steinboden selbst ist am besten naturkalt und trocken. Bei starker Sonne oder Hitze darf die Reinigung gern verschoben werden. Wird im Innenbereich gesäubert, muss der Raum währenddessen gut durchlüftet werden.

Fazit

Steinfußböden sind starken Belastungen ausgesetzt, zum Beispiel Wildwuchs, Korrosion und der Beanspruchung durch das Laufen. Eine Steinreinigung ist daher wichtig, um einer Sanierung von einem Sanierungsteam vorzubeugen. Diese wird erforderlich, wenn die Substanz des Steines angegriffen wird.

Mit einem effektiven und schnellen Hochdruckreiniger oder einem chemischen Steinreinigungsmittel können Verunreinigungen leicht entfernt werden. Es sollten dabei jedoch stets die Empfindlichkeit und individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Steinsorte beachtet werden. Die Kosten für eine professionelle Steinreinigung schwanken je nach Grad der Verschmutzung und Größe der Fläche.
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Aktualisierung: 15. Juni 2020