Heiratsantrag machen: 10 Tipps für unsichere Männer

Heiratsantrag machen: 10 Tipps für unsichere Männer

Der Heiratsantrag sorgt bei vielen Männern für Nervosität. Dabei gibt es gar keinen Grund. Wer die Partnerin gut kennt und sich gut vorbereitet, schafft den Antrag mit links.

Verlobung Heiratsantrag Tipps

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Ob ganz klassisch mit Kniefall oder unkonventionell: Der Heiratsantrag muss vor allem zum Paar passen.

Der Heiratsantrag ist ein wichtiger und besonders romantischer Moment in einer Beziehung – und stellt den Antragsteller vor viele Fragen: Was ist der perfekte Zeitpunkt? Wo soll ich die Frage stellen und was soll ich nur sagen? Und was ist, wenn sie Nein sagt? Die vielen Ängste sind meist unbegründet. Denn wer die Partnerin gut kennt und den Antrag gut vorbereitet, hat das Ja schon so gut wie in der Tasche.

Den richtigen Zeitpunkt für den Heiratsantrag finden

Der richtige Zeitpunkt für den Antrag ist da, wenn sich beide sicher sind, die oder den Richtigen gefunden zu haben. Ob man als Paar soweit ist, merkt man auch im täglichen Miteinander: Kann man sich aufeinander verlassen, teilt man Überzeugungen und Interessen und hat gemeinsame Pläne? Beziehungsprobleme lassen sich durch eine Verlobung übrigens nicht kitten. Den Antrag nur zu machen, weil die Partnerin unbedingt heiraten will oder weil sich alle anderen im Freundeskreis verloben, ist ebenfalls keine gute Basis für ein Eheversprechen.
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Die Angst vor dem Nein in den Griff bekommen

Wer die große Frage stellen will, sollte sich so sicher wie möglich sein, dass sie Ja sagen wird. Ein Blick in die Vergangenheit kann dabei helfen: Hat die Partnerin bereits Andeutungen gemacht, dass sie heiraten möchte oder über gemeinsame Kinder oder andere große Lebensentscheidungen gesprochen, stehen die Zeichen gut. Ist das nicht der Fall, kann man diese Themen auch von sich aus ansprechen. Blockt die Partnerin die Fragen ab oder weicht aus, ist sie womöglich noch nicht bereit.

Der perfekte Ort für den Heiratsantrag

Der passende Ort für den Heiratsantrag kann einer sein, der eine wichtige Bedeutung für das Paar hat – zum Beispiel dort, wo man erste romantische Stunden verbracht hat oder das Lieblingsrestaurant. Aber egal ob nun am Strand bei Sonnenuntergang, beim gemeinsamen Kletterausflug im Urlaub oder auf dem Wolkenkratzer zum Jahrestag: Am wichtigsten ist, dass der Antrag zu Paar und Partnerin passt.

Öffentlich oder privat: Nicht jede steht auf Publikum

Nicht jede Frau möchte bei der Verlobung im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen. Wartet die vollständig versammelte Familie oder das ganze Fußballstadion auf das Ja, reagiert die Freundin unter Umständen anders als erhofft. Denn für viele Frauen ist der Heiratsantrag etwas sehr Intimes: Die Entscheidung geht nur das Paar etwas an und niemanden sonst. Feiern kann man danach immer noch in großem Rahmen.

Kniefall beim Heiratsantrag: Romantisch, aber kein Muss

Der traditionelle Kniefall vor der zukünftigen Braut ist nach wie vor fester Bestandteil vieler Verlobungen: Die Geste gehört zum klassischen Heiratsantrag einfach dazu und gilt als besonders romantisch. Pflicht ist der Kniefall nicht. Wer Wert auf Tradition und Romantik legt, kann ihn in den Antrag mit einbauen. Wer ihn für altmodisch hält, darf der Partnerin beim Antrag selbstverständlich auch auf Augenhöhe begegnen.

Den Vater der Braut um Erlaubnis bitten

Sind die Eltern der Freundin eher altmodisch und empfindet sie selbst die Tradition nicht als beleidigend oder sexistisch, kann man darüber nachdenken, den Vater um Erlaubnis zu bitten. Es ist ein Zeichen des Respekts der Familie gegenüber und gleichzeitig ein Versprechen, sich der zukünftigen Frau gegenüber immer rücksichtsvoll zu verhalten. Wer will, kann die Familie übrigens auch nach dem eigentlichen Antrag um Erlaubnis bitten und die Tradition so würdigen.

Den Verlobungsring aussuchen

Bei der Auswahl des Verlobungsrings sollte nicht der Preis die entscheidende Rolle spielen, sondern der Stil und der Geschmack der zukünftigen Braut. Viele mögen es dezent, für manche Frauen ist ein aufwendig gearbeiteter Ring mit aufsehenerregendem Stein genau das Richtige. Die Größe lässt sich einfach herausfinden: Einfach den Innendurchmesser eines oft getragenen Rings am Lineal ablesen mithilfe einer Ringgrößentabelle die passende Zahl heraussuchen. Auch Schätzen ist eine Option. Denn der Verlobungsring kann nachträglich angepasst werden.

Die richtigen Worte für den Antrag finden

Wer sichergehen will, macht sich für den Antrag Notizen - und übt. Das gibt Sicherheit und beugt dem Knoten in der Zunge vor. Der Antrag selbst sollte kurz und einfach sein und die Worte von Herzen kommen. Wer sich im entscheidenden Moment verhaspelt, muss nicht in Panik verfallen. Denn ein besonderer Moment bleibt der Antrag auch dann, wenn nicht alles perfekt nach Plan läuft. Meistens bleibt ohnehin nur der entscheidende Satz hängen: "Willst du mich heiraten?"

Was ist, wenn sie Nein sagt?

Dass die Partnerin die große Frage mit Nein beantwortet, ist die größte Angst beim Heiratsantrag. Sagt sie tatsächlich Nein, sollte man trotz aller Enttäuschung versuchen, Verständnis für die Entscheidung zu zeigen und sie zu akzeptieren. Schließlich ist es ein großer Schritt. Manchmal braucht die Partnerin auch einfach nur ein wenig Zeit zum Nachdenken - und das Ja kommt mit ein bisschen Verzögerung ein paar Tage später.

Auch Frauen dürfen Heiratsantrag machen

Selbstverständlich dürfen auch Frauen ihrem Auserwählten einen Heiratsantrag machen. Frau sollte sich allerdings vorher sicher sein, dass auch er kein Problem damit hat, sich über die traditionelle Rollenverteilung hinwegzusetzen – und sich am Ende womöglich gekränkt fühlt. Manche Männer sind angeblich sogar froh, wenn ihnen die schwierige Sache mit dem Heiratsantrag abgenommen wird.
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Quelle: bor/Berlin.de

| Aktualisierung: 29. Januar 2018