Garten katzensicher machen: Fünf Tipps

Garten katzensicher machen: Fünf Tipps

Wer einen Garten hat, sollte seinem Stubentiger zuliebe einige Sicherheitsmaßnahmen treffen. Diese Tipps helfen, Gefahren zu vermeiden.

Katze im Garten

© dpa

Im Garten lauern für Katzen jede Menge Gefahren. Halter können sich behelfen, indem sie ihn zum Beispiel einzäunen.

Freigängerkatzen lieben die Erkundungstour durch den Garten. Halter sollten aber wissen, wo Gefahrenstellen lauern - und wie sie diese beseitigen können. Die Tierrechtsorganisation Peta gibt dazu folgende Tipps:

1. Regentonnen und Pool abdecken

Katzen können hineinfallen und ertrinken, wenn sie keine Möglichkeit finden, an den glatten Wänden wieder herauszuklettern. Das gilt ebenso für Swimmingpools oder Gartenteiche mit hohem Rand.

2. Dünger und Pflanzenschutzmittel wegräumen

Viele dieser Mittel sind giftig für die Tiere. Da Katzen gerne abgestandenes Wasser trinken, ist es wichtig, niemals mit Düngemittel versetztes Gießwasser offen stehen zu lassen.

3. Garten katzensicher einzäunen

Um Katzen vor dem Straßenverkehr zu schützen, kann ein Teil des Gartens oder sogar das komplette Grundstück eingezäunt werden. Der Zaun muss dafür mindestens 1,80 Meter hoch sein und über einen Schutz zum Überklettern verfügen. Dies kann etwas ein 50 Zentimeter breiter und nach innen gerichteter Zaunabschnitt, ein Plexiglasrand oder ein Katzennetz sein.

4. Bäume mit Katzenabwehrgürtel versehen

Der beste Zaun nützt nichts, wenn die Katze einfach am Baum daneben hochklettern und den Zaun so überwinden kann. Abhilfe schafft ein sogenannter Katzenabwehrgürtel, der um den Baumstamm gelegt wird und die Samtpfote am Hochklettern hindert. Der Gürtel dient gleichzeitig dem Schutz nistender Vögel.

5. Giftige Pflanzen entfernen

Wer auf Nummer sicher gehen will, ersetzt Giftpflanzen im Garten durch ungiftige Exemplare. Giftig für Katzen sind u.a. Lebensbaum, Lilien, Christrose, Tulpen, Narzissen, Maiglöckchen, Krokusse und Oleander. Doch keine Panik. die meisten Katzen schnuppern höchstens am Grün und fressen nur Grashalme, um lästige Haarballen im Magen wieder loszuwerden.

Quelle: dpa/berlin.de

| Aktualisierung: 29. Juni 2017