Katzenfutter im Test: Billigfutter hat besten Nährstoffmix

Katzenfutter im Test: Billigfutter hat besten Nährstoffmix

Gutes Katzenfutter zeichnet sich durch eine ausgewogene Nährstoffmischung aus. Tief ins Portemonnaie greifen muss man dafür laut Stiftung Warentest nicht.

Katze beim Fressen

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Schon für wenig Geld gibt es gutes Katzenfutter. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Stiftung Warentest.

Gutes Katzenfutter muss nicht teuer sein. Für die Zeitschrift «test» (Ausgabe 5/2017) hat sich die Stiftung Warentest die Nährstoffe in 25 Feuchtfuttern zwischen 0,22 und 1,88 Euro pro Tagesration angesehen. Das Ergebnis: Zehn Katzenfutter bieten die richtige Mischung - für wenig Geld.

Testsieger: Billigkatzenfutter von Edeka

Der Testsieger ist das Billig-Futter «Zarte Stückchen mit Huhn in feiner Soße» von Edeka für 0,23 Euro. Insgesamt bieten sechs Katzenfutter einen optimalen und schadstoffarmen Nährstoffmix. Dazu gehören auch die Produkte «Topic Zarte» von Aldi Nord (0,31 Euro) und «Mieze Katz» von Norma (0,23 Euro). Weitere vier Katzenfutter zwischen 0,24 und 1,49 Euro sind ebenfalls «gut».

Nährstoffmischung bei teurem Futter oft schlecht

Teurere Marken waren hingegen oft nur «ausreichend» oder gar «mangelhaft». Ein Hersteller verzichtete sogar gänzlich auf Knochenmehl, das wichtige Nährstoffe für Katzen liefert. Andere Produkte enthielten zu viel oder zu wenig Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. In jedem zweiten getesteten Produkt steckte zu viel Phosphor, was bei Katzen zu Nierenschäden führen könne.

Testverlierer im Überblick

Negativ bewertet wurde Katzenfutter der Marken Gourmet Gold, Mac's und Tundra sowie der Eigenmarke von "Das Futterhaus" und Terra faelis. Das Biofutter Defu schnitt ebenfalls schlecht ab.

Katzenfutter sollte Vitamin B1 und Taurin enthalten

Generell gilt laut «test»: Katzenhalter können nur schwer prüfen, ob das Katzenfutter die richtigen Nährstoffe enthält. Entscheidend ist die richtige Mischung. Vor allem Vitamin B1 und die Aminosäure Taurin sollten enthalten sein.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. April 2017