Kaninchen vor Freilauf an Grünfutter gewöhnen

Kaninchen vor Freilauf an Grünfutter gewöhnen

Im Frühling können Kaninchenhalter ihre Tiere endlich ins Außengehege bringen. Damit sie nicht krank werden, müssen sie gut auf den Wechsel vorbereitet sein.

Kaninchen im Außengehege

© dpa

Bevor es für Kaninchen und Meerschweinchen ins Außengehe geht, sollten sie an das Grünfutter gewöhnt werden.

Wer sein Kaninchen oder Meerschweinchen im Frühling zum ersten Mal ins Freie setzen möchte, sollte das Tier zunächst langsam an das neue Nahrungsangebot gewöhnen.

Krankheiten durch zu viel frisches Grün

Frisches Grün enthält viel Eiweiß und kann bei Überfütterung zu Krankheiten führen, erklärt Wolfgang Elias vom Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK).

Kaninchen ab März Löwenzahn füttern

Deshalb sollten Besitzer spätestens im März damit beginnen, den Tieren zusätzlich zum normalen Futter auch Grünes zu geben, zum Beispiel Löwenzahn. Elias rät dazu, mit wenigen Blättern pro Tag zu beginnen und die Dosis langsam zu steigern. Heu trage zusätzlich zu einer besseren Verträglichkeit bei.

Kaninchen und Meerschweinchen dürfen ab Mai raus

Wer sein Kaninchen oder Meerschweinchen bisher ausschließlich in der Wohnung gehalten hat, sollte bei Minusgraden im Freien vorsichtig sein. Vom Mai an können die Tiere laut Elias aber auf jeden Fall rausgesetzt werden.

Nur ein paar Stunden nach draußen

Das allerdings zunächst nur einige Stunden am Tag und möglichst nicht am Morgen, wenn das Gras noch nass sein könnte. Wenn das Tier an Grünfutter gewöhnt ist und einen geschützten Stall hat, aber auch durchgängig.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. Februar 2017