Hund schnarcht: Tumor kann Ursache sein

Hund schnarcht: Tumor kann Ursache sein

Fängt der Hund plötzlich an zu schnarchen, sollten Halter schnell handeln. Denn dahinter können ernsthafte Krankheiten stecken.

Schlafender Hund

© dpa

Wenn Hunde beim Schlafen anfangen zu schnarchen, kann dies mehrere Gründe haben.

Nicht nur Menschen können schnarchen - auch Hunde röcheln und grunzen im Schlaf. Vielfach sind die Gründe für die nervtötenden Geräusche bei Zwei- und Vierbeiner sogar gleich, erklärt die Tierärztin Tina Hölscher.

Infektion oder Tumor als Ursache für Schnarchen

Eine Infektion kann zum Beispiel Schuld daran sein, dass der Hund schlecht Luft bekommt. In anderen Fällen sind altersbedingt das Gaumensegel oder die Stimmbänder erschlafft. Auch ein Tumor auf den Atemwegen kann das Atmen erschweren.

Dem Hund drohen Atemnot und Erstickungsanfälle

Beginnt der Vierbeiner plötzlich zu schnarchen, sollten Halter beim Tierarzt die Ursache klären lassen. Unternehmen sie nichts, kann das Tier Atemnot und im fortgeschrittenen Stadium Erstickungsanfälle bekommen.

Möpse und Bulldoggen kann nicht geholfen werden

Einige Hunderassen haben allerdings schon von Geburt an Probleme mit ihrer Atmung: Möpse und Bulldoggen leiden zum Beispiel unter einem verkürzten Schädel mit einer platt eingedrückten Nase. Ihnen kann so gut wie nicht geholfen werden.

Operation gegen Schnarchen ist teuer und hilft oft nicht

Eine Operation ist teuer und bringt nicht immer das gewünschte Ergebnis, warnt Hölscher, die bei der Organisation «Aktion Tier» arbeitet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. September 2018