Klage gegen Hundeverbot an Schlachtensee und Krummer Lanke

Klage gegen Hundeverbot an Schlachtensee und Krummer Lanke

Gegen das Hundeverbot an Schlachtensee und Krummer Lanke gibt es jetzt die erste Klage. Sie sei am Donnerstag (16. Juli 2015) beim Verwaltungsgericht eingegangen, teilte Sprecher Stephan Groscurth mit.

Ein Hinweisschild zum Hundeverbot

© dpa

Die erste Klage ging gegen das Hundeverbot an den beiden Seen ein. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Das Gericht wolle voraussichtlich noch in diesem Jahr entscheiden. An Grünanlagen rund um die Seen dürfen Hunde seit Mitte Mai nur noch an der Leine laufen, direkt an den Ufern und im Wasser sind sie gar nicht mehr erlaubt. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf will die Seen als saubere Badegewässer erhalten und verhindern, dass sie von Hundekot verunreinigt werden. Gegen die Regelung hatten Hundebesitzer immer wieder protestiert.
Nach Einschätzung des Bezirksamts von Mitte Juni wird das Verbot weitgehend angenommen. Es habe bislang nur sehr wenig Verstöße gegeben. Die Rückmeldungen der Bürger seien zu zwei Dritteln positiv. Problematisch sei, dass Hinweisschilder immer wieder zerstört würden.
Nach Medienberichten gab es am Verwaltungsgericht eine interne Beratung zu einem Eilantrag gegen das Hundeverbot. Danach wurde der Antrag zurückgezogen, um den Fall nun in einem Hauptsacheverfahren zu klären.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. November 2015