Weihnachtsdekoration: Gesundheitsgefahr für Haustiere

Weihnachtsdekoration: Gesundheitsgefahr für Haustiere

Tierhalter sollten ihre Haustiere von der Weihnachtsdeko fernhalten. Das Knabbern am Festtagsschmuck kann für die Vierbeiner nämlich fatale Folgen haben.

Haustiere mit Weihnachts-Deko nicht alleine lassen

© dpa

Unter dem Baum haben Hunde nichts verloren: Verschluckte Geschenkbänder oder Tannennadeln können ihrer Gesundheit schaden.

Für Haustiere kann die jährliche Weihnachtsdekoration, aber auch der Tannenbaum zur Falle werden. So enthalten Tannennadeln beispielsweise ätherische Öle, die Leber und Nieren von Katzen und Hunden schädigen können, wenn sie daran herumknabbern.

Blockierte Atemwege und Darmverschluss durch Dekoartikel

Auch Teelichter, Dekoartikel oder Geschenkbänder sind problematisch: Einmal verschluckt, können sie Atemwege blockieren oder zu Magen- oder Darmverschlüssen führen. Vor allem Dekoration aus Metall und Plastik enthält für Tiere giftige Substanzen.

Weihnachtsstern führt bei Haustieren zu Nierenversagen

Weihnachtssterne gehören für viele zur Weihnachtsdekoration dazu, sind aber sehr giftig für Tiere. Knabbern und nagen sie daran, treten die klassischen Vergiftungserscheinungen Erbrechen, Zittern und Muskelkrämpfe auf. Später können Durchfall und Nierenversagen hinzukommen. Dann hilft nur der schnelle Gang zum Tierarzt.

Zum Wohl der Haustiere nur einen Raum weihnachtlich schmücken

Am besten schmücken Haustierbesitzer zu Weihnachten nur einen Raum, anstatt überall in der Wohnung Dekoration und Gestecke zu verteilen. Dieses Weihnachtszimmer sollte für Tiere entweder tabu sein oder nur unter Aufsicht betreten werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. November 2015