Katzen: Schnupfen nicht mit Hausmitteln behandeln

Katzen: Schnupfen nicht mit Hausmitteln behandeln

Hausmittel und Medikamente, die Menschen bei Schnupfen helfen, sind für Katzen giftig. Besser ist es, zum Tierarzt zu gehen. Auch, um eine schlimmere Diagnose auszuschließen.

Katze niest

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Auch Katzen können erkältet sein. Sie dann mit Hausmitteln zu behandeln, ist keine gute Idee.

Häufiges Niesen bei Katzen kann unterschiedliche Ursachen haben. Einen echten Schnupfen erkennen Halter daran, dass aus der Nase erkennbar Flüssigkeit kommt. In milderen Fällen ist die Flüssigkeit durchsichtig, in schwereren weißlich bis gelblich, und in sehr ernsten Fällen sogar grünlich.

Tierarzt stellt bei Schnupfen richtige Diagnose

Zeigen Katzen diese Symptome oder andere Anzeichen für eine Erkältung, sollten Besitzer in jedem Fall einen Tierarzt zurate ziehen, empfiehlt die Organisation Vier Pfoten. Laien können einen normalen Schnupfen nämlich nicht von Katzenschnupfen unterscheiden. Katzen mit Katzenschnupfen zeigen oft die gleichen Symptome wie bei einer einfachen Erkältung, müssen aber anders behandelt werden.

Hausmittel gegen Erkältungen sind für Katzen giftig

Hausmittel wie Salben oder Tropfen mit ätherischen Ölen sind für Katzen nicht geeignet. Sie können bei den Tieren einen Atemwegs-Schock auslösen. Auch milde Erkältungsmittel, die beispielsweise den Wirkstoff Paracetamol enthalten, sind für Katzen giftig. Wer die Genesung seiner Katze ohne Medikamente unterstützen möchte- beispielsweise mit pflanzlichen Mitteln-, sollte den Tierarzt dazu befragen.

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Quelle: BDE/dpa

| Aktualisierung: 10. November 2015