Füchsen in der Stadt mit Abstand begegnen

Füchsen in der Stadt mit Abstand begegnen

Füchse sind in Berlin keine Seltenheit. Auch wenn sich die Wildtiere an Mensch und Stadt gewöhnt haben, sollte man ihnen nicht zu nahe kommen.

Füchse in der Stadt

© dpa

Füchse haben die Stadt als Lebensraum entdeckt. Dennoch handelt es sich um wilde Tiere, die nicht gestreichelt werden sollten. Foto: Jörg Carstensen

Immer öfter tauchen Füchse in Berlin auf. Mülltonnen und Komposthaufen machen den Tieren die Futtersuche einfacher als im Wald, erklärt Thomas Pietsch, Wildtierexperte von Vier Pfoten. Außerdem ist es in der Stadt bis zu zehn Grad wärmer als im Umland. Die Tiere verstecken sich meist gut, sind manchmal aber auch auf den Straßen unterwegs.

Fuchs könnte sich bedroht fühlen

Wem beispielsweise ein Fuchs über den Weg läuft, sollte sich ihm nicht nähern und ihn nur aus sicherer Entfernung beobachten. Auf keinen Fall darf er gefüttert werden, warnt Pietsch. Ansonsten gewöhne er sich zu sehr an den Menschen. Fühlt sich das Tier bedroht oder hat Angst, kann es den Menschen sogar angreifen. Denn auch wenn Füchse zahm wirken, können sie gefährlich werden, wenn sie sich bedroht fühlen.

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  • Fuchs im Garten vom Bundeskanzleramt© dpa
    Fuchs im Garten vom Bundeskanzleramt

Quelle: BerlinOnline/dpa

| Aktualisierung: 12. November 2015

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