Hunde: Auf blinkende Halsbänder besser verzichten

Hunde: Auf blinkende Halsbänder besser verzichten

Blinkende Halsbänder für Hunde und Katzen sind seit ein paar Jahren in Mode. Die Tiere können sich jedoch meist nur schwer an das auffällige Accessoire gewöhnen.

Hund mit Leucht-Halsband

© dpa

Keine gute Idee: Blinkende Halsbänder irritieren Hunde.

Mit den bunt leuchtenden Bändern sollen die Tiere in der Dunkelheit besser sichtbar sein. Gleichzeitig sehen sie damit witzig aus. Vor allem Katzen macht der ungewöhnliche Schmuck jedoch zu schaffen, warnt Tierarzt Thomas Steidl von der Bundestierärztekammer (BTK). Sie nehmen ihre Umgebung primär über die Augen wahr. Es irritiere sie deshalb, wenn an ihrem Halsband Lichter aufflackern.

Wie gefährlich sind Halsbänder für Katzen?

Außerdem bestehe die Gefahr, dass sie beim Herumstromern mit den Halsbändern etwa an einem Ast hängen bleiben und sich verletzen. Besitzer verzichten deshalb bei Katzen auf Halsbänder am besten ganz, rät Steidl. Auch ein Lederband, an dem Vögeln zuliebe ein Glöckchen hängt, ist wegen der Verletzungsgefahr keine gute Idee.
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Welche Alternativen gibt es zu blinkenden Halsbändern?

Bei Hunden ist die Sache anders: Sie haben eher schlechte Augen und erschnüffeln ihre Umgebung. Trotzdem empfiehlt Steidl auch hier, lieber auf die blinkenden Halsbänder zu verzichten. «Es gibt noch keine Studie, die Gesundheitsschäden oder psychologische Schäden bestätigt», sagt er. In der Regel mache das Band andere Tiere auch nicht aggressiv. Allerdings seien die Hunde durch die Lichter ebenfalls irritiert. Um den Vierbeiner in der Dunkelheit sichtbar zu machen, sei ein Halsband mit einem Reflektorstreifen ideal.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. November 2015