Fische im Aquarium brauchen einen Tag-Nacht-Rhythmus

Wie die meisten Haustiere brauchen auch Fische einen Tag-Nacht-Rhythmus. Wie man die Beleuchtung im Aquarium richtig reguliert.
Guppys im Aquarium
Lichtempfindlich: Auch Fische registrieren helle und dunkle Tageszeiten. © dpa

Gut abgestimmte Hell- und Dunkelphasen sind für Fische im Aquarium wichtig. Tagaktive Fische brauchen die dunkle Zeit, um sich zu erholen. Nachtaktive Arten hingegen schlafen tagsüber und werden erst im Dunklen aktiv. Am besten simulieren Halter die unterschiedlichen Lichtverhältnisse mit verschiedenen Leuchtmitteln, rät Jan Wolter, Tierarzt und Zierfischexperte in Berlin. Eine Beratung im Fachhandel hilft dabei weiter. Nachts lässt sich beispielsweise für kurze Zeit ein spezielles Mondlicht anschalten.

Tageszeiten im Aquarium durch Beleuchtung simulieren

Insgesamt sind zehn bis zwölf Stunden volle Beleuchtung ideal. Während dieses Zeitraums werden Pflanzen und Fische optimal mit Licht versorgt. Dauert die Beleuchtungszeit länger, wird das Algenwachstum angeregt.

Aquariumsbeleuchtung: Licht langsam dämmen

Idealerweise wird das Licht morgens nicht abrupt auf volle Leistung geschaltet. Auch abends sollte plötzliche Dunkelheit vermieden werden, da es in der Natur nur allmählich heller oder dunkler wird. Bei Aquarien mit mehreren Leuchtstoffröhren lässt sich dieser Effekt erzielen, indem sie einfach zeitversetzt an- und abgeschaltet werden. Das kann auch eine Zeitschaltuhr übernehmen.

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Quelle: dpa
Aktualisierung: 13. November 2015

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