Giftköder: Hunde nicht aus den Augen lassen

Giftköder: Hunde nicht aus den Augen lassen

Giftköder sind eine alltägliche Gefahr für Hunde beim Gassigehen. Ein Trick kann das Leben des Tieres retten.

Hunde durch Giftköder gefährdet

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Ausgelegte Giftköder sind für Hunde eine Gefahr.

Schnappt sich der Hund einen Giftköder, kann das im schlimmsten Fall tödlich enden. Grundsätzlich sollten Besitzer ihr Tier auf Spaziergängen gut beobachten. In der Regel erkennen sie schnell, wenn ihr Vierbeiner etwas Besonderes wittert. Der Versuch, Hunden das Fressen von herumliegenden Sachen abzugewöhnen, ist aber meist zum Scheitern verurteilt. Darauf weist die Organisation Vier Pfoten hin. Oft bewirkt es sogar das Gegenteil und der Hund verschlingt die Sachen so hastig, dass man sie ihm nicht mehr wegnehmen kann.

Giftköder: Dem Hund das Tauschen beibringen

Eine Chance haben Besitzer nur, wenn sie ihrem Tier frühzeitig das Tauschen beibringen: Dabei lernt der Hund, gefundene Beute mit einem aus ihrer Sicht besseren Objekt zu tauschen. Das kann zum Beispiel ein Spielzeug oder ein Leckerli sein. Diese Methode verringert die Gefahr, dass der Hund den Giftköder frisst. Sie braucht allerdings etwas Übung.

Giftköder verschluckt: Symptome einer Vergiftung

Hat das Tier den Köder doch gefressen, sollten Halter ihn sofort zum Tierarzt bringen. Eine Vergiftung zeigt sich durch Krämpfe, Atemnot und Erbrechen. Eigenmächtige Versuche, das Tier zu behandeln, gehen meistens schief. Sie kosten nur wertvolle Zeit und verschlimmern den Zustand des Vierbeiners noch.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. November 2015