Schlafen: Tipps für eine erholsame Nacht

Schlafen: Tipps für eine erholsame Nacht

Was kann den Schlaf stören? Ab wann sollte man abends nichts mehr essen? Welche Mittel helfen bei Einschlafschwierigkeiten? Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf.

  • Erholsamer Schlaf© dpa
  • Tipps für gesunden Nachtschlaf© soschoenbistdu - Fotolia.com
    Oft wissen wir nicht, was uns nachts weckt: War da ein ungewohntes Geräusch oder kratzt der neue Schlafanzug? Wer regelmäßig schlecht schläft, sollte seine Schlafbedingungen systematisch auf solche Störungen untersuchen. Kleine Veränderungen können Wunder bewirken
  • Fenster und Lampe© PhotoSuse/ www.photocase.com
    Leise, dunkel und nicht zu kalt sollte ein Schlafzimmer sein. Ideal ist eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad. Lichtdichte Rollos oder Vorhänge lohnen sich für alle, die nicht mit der Sonne aufstehen möchten. Das Bett am besten ins ruhigste Zimmer der Wohnung stellen. Wer Lärmquellen nicht ganz ausschalten kann, sollte versuchen, sich an Ohrenstöpsel zu gewöhnen.
  • Wein© ohneski/ www.photocase.com
    Eine Flasche Bier oder ein Glas Wein am Abend mögen beim Einschlafen helfen. Sie bringen aber die Tiefschlaf- und Traumphasen durcheinander. Dadurch wirkt der Schlaf weniger erholsam. Zusätzlich lässt Alkohol die Muskulatur der Atemwege erschlaffen und fördert so das Schnarchen. Nikotin wirkt anregend und kann den Schlaf ebenso beeinträchtigen wie schwarzer Tee oder Kaffee.
  • Medikamente© Sigrid-Ro-mann/ www.pixelio.de
    Schlafstörungen können als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten. Lesen Sie den Beipackzettel gründlich und sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Schlafprobleme. Versuchen Sie nicht, das Problem mit Schlafmitteln zu lösen: Diese sollten nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Insbesondere der Wirkstoff Benzodiazepin macht schnell abhängig. Eine gute Alternative sind hoch dosierte Baldrianpräparate.
  • Stress und Sorge© guetsel / www.photocase.com
    Rituale helfen, den Arbeitstag innerlich zu beenden: eine kurze abendliche Dusche, der Wechsel aus der Büro- zur Freizeitkleidung oder ein halbstündiger Spaziergang. Gespräche über Probleme im Büro oder in der Beziehung sollten nicht in den späten Abend verlegt werden. Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen können helfen, den Stress des Tages abzubauen.
  • Essen und Trinken© Kasulzke/ www.photocase.com
    Mit leerem oder zu vollem Magen schläft es sich schlecht. Die letzte Mahlzeit sollte etwa vier Stunden vor dem Schlafengehen liegen und leicht verdaulich sein, zum Beispiel mageres Fleisch, Nudeln, Reis oder gegartes Gemüse. Nicht auf den Abendbrottisch gehören fettes Fleisch oder Bratkartoffeln. Auch blähende Speisen wie Kohl, hartgekochte Eier, Rohkost und Vollkornbrot sind tabu. Trinken Sie ausreichend: rund eineinhalb bis zwei Liter über den Tag verteilt. Verzichten Sie nach 15 Uhr auf koffeinhaltige Getränke.
  • Schlafdiät© Ridofranz/ www.istockphoto.com
    Wer regelmäßig unter Einschlafschwierigkeiten leidet, sollte morgens bewusst früher aufstehen. Dadurch steigt der Schlafdruck am Abend.
  • Natürliche Schlafmittel© Poulos/ Creative Commons
    Baldrian verkürzt die Einschlafzeit und hilft beim Durchschlafen. Die Wirkung tritt erst nach zwei bis vier Wochen ein. Homöopathische Mittel gegen Schlafstörungen sind beispielsweise Frauenschuh (Cypripedium) oder Passionsblume (Passiflora).
  • Warme Milch mit Honig© dpa
    Milch enthält den Eiweißbestandteil Tryptophan, den der Körper für die Produktion des Schlaf fördernden Botenstoffs Serotonin benötigt. Honig erleichtert die Aufnahme des Tryptophans ins Blut. (Text: DAK)
  • Gedanken festhalten© Franzi/ www.pixelio.de
    Bei Schlafstörungen kann es helfen, sich ein Notizbuch neben das Bett zu legen. Betroffene sind nach dem Aufschreiben entspannter und können leichter einschlafen. Alle Gedanken, die einem am Abend im Kopf herumkreisen, schreibt man dort hinein. Damit signalisiert man dem Unterbewusstsein: Die Gedanken sind nicht vergessen, sondern in dem Notizbuch gespeichert.
  • Das Schlafzimmer© extratapete/dpa/tmn
    Experten zufolge haben Menschen oft deshalb abends Probleme einzuschlafen, weil sie von der Arbeit nicht abschalten können. So würden sie nicht entspannen, sondern im Kopfkino noch einmal ihren Berufstag durchspielen. In der Folge kommt der Geist nicht zur Ruhe. Um abschalten zu können, hilft es, das Schlafzimmer ausschließlich zum Schlafen zu nutzen. Das klingt zunächst recht simpel. Viele Menschen halten sich aber nicht daran. Stattdessen schauen viele Menschen im Schlafzimmer fern, essen im Bett ihr Abendbrot oder diskutieren mit dem Partner Beziehungsprobleme aus.

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