Asiens Küche: Beliebt und sehr vielfältig

Asiens Küche: Beliebt und sehr vielfältig

Thailand, China, Japan, Indonesien, Indien- die asiatische Küche ist von einer schier unglaublichen Vielfalt geprägt.

Kochen mit Wok

© dpa

Bringt asiatische Vielfalt nach Deutschland: Koch Ranjeet Singh im Restaurant «WakuWaku» in Hamburg.

Die asiatische Küche ist von einer schier unglaublichen Vielfalt geprägt. Es ist nicht nur die chinesische Küche, auch die Kochkünste aus Japan, Indien, Afghanistan, Thailand, Indonesien, Vietnam, Korea und aus Vorderasien, insbesondere die Türkei, werden bei uns immer beliebter.

Vier Hauptküchen in China

Am weitesten verbreitet ist bei uns die Chinesische Küche, die aus einer Vielzahl von Regionalküchen besteht. In China dominieren vier Hauptküchen. Als beste davon gilt die südliche Kantonküche. Sie ist besonders abwechslungsreich und bietet reichlich Reis, Gemüse, tropische Früchte, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel.

In der sogenannten Pekingküche im kühleren Norden ist dagegen kräftigere Kost angesagt. In der Pekingküche wird viel Mehl eingesetzt, man verwendet es für Frühlingsrollen, die verschiedensten Nudelarten und Wan-Tans, die an unsere Maultaschen erinnern. Daneben ist die Pekingküche für ihre Fleischgerichte bekannt, die mit Vorliebe knusprig gebraten werden.

Deftig in Shanghai, süß-sauer in Szechuan

Die Shanghaiküche im Osten des Landes bevorzugt besonders deftige, aromatische Gerichte. Man verwendet zum Kochen viel Sojasauce, Öl, Salz und Zucker und schmort Geflügel- und Fleischgerichte oftmals in aromatischen Saucen.

Die Szechuanküche im Westen Chinas zeichnet sich durch würzige, oftmals scharfe Gerichte aus: Hier wird viel mit Szechuanpfeffer, Chili, Ingwer, und anderen Gewürzen gekocht. Die Szechuanküche ist auch für ihre süß-sauren Gerichte bekannt.

Viel Reis, wenig Fleisch

Nimmt man Vorderasien einmal aus, ist die asiatische Küche sehr stark vom Reis geprägt, der bei kaum einer Mahlzeit fehlen darf. Wichtig sind auch die vielen frischen Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch und Meeresfrüchte. Fleisch wird bei weitem nicht so oft gegessen, wie bei uns.

Charakteristisch für die asiatische Küche ist, dass die Zutaten oft in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Das hat beim Kochen verschiedene Vorteile: Die Gerichte werden schneller gar und man braucht weniger Brennmaterial. Gleichzeitig werden die Gerichte durch die kürzere Garzeit vitaminschonender zubereitet.

Höhere Lebenserwartung und weniger Ernährungskrankheiten

Im Allgemeinen wird auch wesentlich weniger Fleisch und dafür mehr Fisch verwendet. Der Verbrauch tierischer Fette ist äußerst gering, stattdessen werden pflanzliche Fette und Öle verwendet. Durch die überwiegend vegetarische Ernährung ist auch die Ballaststoffzufuhr wesentlich höher.

Eine solche Ernährung hat ernährungswissenschaftlich betrachtet Vorteile: Die Lebenserwartung ist in einigen Ländern Asiens besonders hoch und die Bewohner leiden wesentlich seltener an Ernährungskrankheiten als die im Westen. Nahezu unbekannt sind bei den Asiaten beispielsweise Erkrankungen wie Magen- und Darmkrebs.

Quelle: Wirths PR

| Aktualisierung: Montag, 8. Juni 2009 15:50 Uhr

Kochen international: Länderküchen und ihre Rezepte