Italiens Küche: Genuss von A(ntipasti) bis Z(abaione)

Italiens Küche: Genuss von A(ntipasti) bis Z(abaione)

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Italien steht wie kein anderes Land für Urlaub, Sonne, Meer und leichte Lebensart, kurzum: für Lebensgenuss auf ganzer Linie.

Vorspeisen Antipasti

© Wirths PR

Italienische Vorspeisen

Genießen - diese italienische Lebensphilosophie macht auch vor der traditionellen Küche nicht Halt. Und wer den köstlichen Duft kennt, der allabendlich aus Italiens Küchen strömt, wer sich schon einmal in italienischer Runde über Stunden hinweg kulinarisch verwöhnen ließ, weiß: die italienische Küche ist die Genießerküche schlechthin.

Drei Gänge müssen sein

Das typische italienische Mahl vollzieht sich traditionell in 3 Gängen: Zunächst werden bunt gemischte Vorspeisen gereicht, die Antipasti, z.B. fein geschnittene Salami oder Schinkenscheiben, Oliven oder eingelegte Gemüse und Meeresfrüchte.

Im reichhaltigen Primi Piatti, dem ersten Hauptgang, wird der größte Hunger gestillt. Dafür sorgen die berühmten italienischen Nudeln, Pasta genannt, in ihrer kaum überschaubaren Vielfalt. In manchen Region serviert man zur ersten Sättigung aber auch Pizza, Risotto oder die kräftige Gemüsesuppe Minestrone.

Pasta als Vorspeise, Fleisch oder Fisch im Hauptgang

Für den genussvollen Höhepunkt sorgen im Secondi Piatti, also im zweiten Hauptgang, kleine Portionen Fisch und Meeresfrüchte sowie Schmorbraten von Rind, Schwein, Lamm oder Kaninchen. Berühmt ist das sogenannte Ossobuco alla Milanese, d.h. die geschmorte Kalbshaxe nach Mailänder Art.

Abgerundet wird das köstliche Mahl schließlich durch die Dolci, typisch italienische Süßigkeiten wie z. B. die Zabaione, eine Weinschaum-Creme aus Marsala-Wein. In manchen Regionen wird aber auch eine Auswahl aromatischer Käse serviert wie z.B. Gorgonzola, Provolone oder Pecorino.

Jede Region hat eigene Spezialitäten

Der Urlauber, der die typisch italienische Küche bis dahin mit Pizza und Spaghetti gleichgesetzt hat, sieht sich also überrascht durch die Vielfalt italienischer Speisen. Die eigentliche Besonderheit erkennt er aber erst dann, wenn er verschiedene Regionen des Landes bereist. Denn so unterschiedlich wie die Landschaften, die sich zwischen der Alpenregion und Sizilien hinziehen, sind auch die regionalen Geschmäcker und die in der Küche verwendeten Zutaten.

Risotto, Salami und Pesto im Norden...

So ist kurioserweise die Pizza keineswegs ein italienisches Gemeingut, sondern eine rein napolitanische Erfindung. Aus der Region um Neapel stammt übrigens auch der Mozzarella. Die nordwestliche Provinz Ligurien liefert dagegen bis heute das beste Olivenöl und die besten Kräuter.

Verständlicherweise ist auch die Pesto, die berühmte Paste aus Olivenöl und Basilikum, hier beheimatet. Das berühmte italienische Reisgericht Risotto stammt aus der ertragreichen Lombardei.

...Spaghetti, Tagliatelli und Fisch im Süden

Die reichste Küche Italiens findet sich aber in der Region Emilia-Romagna: aus Bologna kommt die berühmte Mortadella, aus Parma der gleichnamige Schinken sowie der Parmesan-Käse und aus Modena der Balsamico. Außerdem ist die Region berühmt für ihre Tortellini und Lasagne.

Die südlichen Regionen Italiens sind dagegen bekannt für ihre Spaghetti und Tagliatelli sowie für ihren reichen Schatz an Rezepten mit Fisch- und Meeresfrüchten. In den rauhen Alpenprovinzen schätzt man dagegen eine bäuerlich rustikale Küche mit würziger Salami. So verfügt jede Region bis heute über ihre eigenen Spezialitäten, über ihre ganz eigene typische Küche.

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Quelle: Wirths PR

| Aktualisierung: Montag, 29. Juni 2009 16:42 Uhr

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