Semmelbrösel selber machen: So geht's

Semmelbrösel selber machen: So geht's

Hart gewordene Backwaren wie Brötchen, Brot oder Laugengebäck lassen sich noch zu Semmelbröseln verarbeiten. Dafür müssen sie sehr trocken sein.

Zu Semmelbröseln verarbeiten

© dpa

Auch aus alten Brötchen und Brot kann man noch etwas machen.

Altes Brot und hartes Laugengebäck wandern oft in die Tonne. Dabei lassen sich aus beidem gut Semmelbrösel oder Paniermehl selbst herstellen.

Brot für Semmelbrösel trocknen lassen

Dazu wird das Brot am besten in zwei bis drei Zentimeter dicke Scheiben, Streifen und dann Würfel geschnitten und in einer Papiertüte bei Zimmertemperatur liegengelassen. Nach ein paar Tagen sind die Scheiben durch und durch trocken, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Das ist wichtig, damit die Brösel nicht muffig werden oder sogar schimmeln.

Trockene Brotstücke im Standmixer mahlen

Trocken genug ist das Brot, wenn es sich fein zwischen den Fingern zerbröseln lässt. Nun wird gemahlen. Dafür die trockenen Brotwürfel in einen Standmixer geben und klein mahlen. Luftdicht verpackt, hält sich das fertige Paniermehl viele Wochen lang. Gelagert wir es am besten in verschlossenen Schraubdeckelgläsern oder anderen andern luftdicht verschlossenen Gefäßen.

Es geht auch schneller und ohne Mixer

Anstatt das Brot tagelang trocknen zu lassen, kann man es auch in Würfel schneiden und auf einem Blech im Ofen eine Zeit lang bei 50 Grad backen und danach noch einen Tag bei Zimmertemperatur nachtrocknen lassen. Wer keinen Standmixer hat, füllt die Würfel in einen Gefrierbeutel und klopft sie mit einem Fleischhammer klein oder rollt sie mit einem Nudelholz zu feinem Mehl.

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: Freitag, 22. Juni 2018 10:47 Uhr