Mexikanische Küche: Bunt und deftig

Mexikanische Küche: Bunt und deftig

Die Mexikanische Küche ist eine der buntesten und schmackhaftesten Küchen der Welt. Ihre Zutaten, typische Gewürze und beliebte Varianten.

Mexikanische Küche

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Die deftigen Gerichte aus der mexikanischen Küche schmecken fast jedem.

Chili con Carne, Tacos, Tortillas, Guacamolé und scharfe Chilisaucen sind die bekanntesten Gerichte der mexikanischen Küche. Neben Tomaten, Avocados, Bohnen, Mais und Chili zählen aber auch Hühnerfleisch, Fisch, und frische Früchte zu den Grundbestandteilen der mexikanischen Gerichte. Eine Vielzahl von Gewürzen gibt dieser Landesküche ihren speziellen Geschmack.
Maiskolben
© Templermeister/ pixelio.de

Mais ist in der mexikanischen Küche ein Muss.

Basiszutat: Mais

Bereits vor 500 Jahren wurde im heutigen Mexiko Mais angebaut. Mais, von den Ureinwohnern „Mahiz“ genannt, zählt auch heute noch zu den Grundnahrungsmitteln und wird hauptsächlich in Form von Gemüsemais, Maismehl oder Maisgrieß (fein = Polenta, grob = Kukuruz) verwendet.

Mais ist reich an Kohlenhydraten, enthält wertvolles Eiweiß, wichtige Mineralstoffe wie z. B. Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink sowie die Vitamine A, B1 und Niacin. Da das Maismehl keinen Kleber (ein besonderes Getreideeiweiß) enthält ist es schwieriger zu verarbeiten. Es bedarf einiger Erfahrung, mit Maismehl zu backen. Wesentlich leichter zu verarbeiten ist Weizenmehl, das im mexikanischen Norden anstelle von Maismehl für Tortillas und Tacos verwendet wird.

Grundlage: Bohnen

Eine weitere Grundlage vieler mexikanischer Gerichte bilden Bohnen. Man verwendet sie für Suppen und Eintöpfe, als Grundlage für Saucen, als Beilage und Püree. An kennt schwarze. weiße, braune und gefleckte Bohnen. Am gebräuchlichsten sind dabei getrocknete schwarze Bohnen, Frijoles genannt. Sie sind ernährungsphysiologisch hochwertig, denn sie sind reich an wertvollem Eiweiß und kraftspendenden Kohlenhydraten. Außerdem enthalten sie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und die Vitamine A, B1 und B2.

Notwendig: Tomaten

Für viele mexikanischen Gerichten sind Tomaten notwendig. Sie bilden zusammen mit gehackten Zwiebeln die Grundlage für eine ganze Reihe von Saucen, insbesondere für feurige Salsa-Saucen.
Avocado
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Avocados sind die Grundlage für das typisch mexikanische Guacamole.

Beliebt: Avocados

Beliebt sind auch Avocados. Die leckeren Früchte werden als Vorspeise, Brotaufstrich, Sauce und Salatbestandteil verwendet. Mit Tomaten, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Chili wird sie als Zutat für Guacamolé verwendet.

Mexikanische Avocados sind etwas kalorienreicher als die bei uns angebotenen Früchte. Die mexikanischen Sorten haben eine dünne, lederartige Haut und sind etwas fettreicher. Sie enthalten viel Kalium und die Vitamine E, B2, B6 und Folsäure. Ihr Geschmack reicht von mild bis süßlich-nussartig, was von der Sorte und der Reife abhängig ist.

Typisch: Chili

Chili ist das typischste Gewürz der mexikanischen Küche und verleiht ihr den charakteristisch scharfen Geschmack. Chilis gibt es in verschiedensten Größen, Formen, Farben und vor allem Schärfen. Allgemein sind sie um ein vielfaches schärfer als Peperonis und Gewürzpaprika. Am gebräuchlichsten ist die Sorte Jalapeno. Sie wird für scharfe Saucen verwendet. Chilis verbessern die Verdauung, regen den Kreislauf an und haben eine leicht aseptische Wirkung.

Dazu: Ein Corona

Ein landestypisches Getränk, wie z. B. Pulque aus vergorenem Agavensaft, ist für unsere Gaumen gewöhnungsbedürftig und hierzulande schwer erhältlich. Mexikos Bier Nr. 1 dagegen wird vielerorts angeboten: Corona ist das meist verkauft Bier Mexikos und das führende Export-Bier des Landes. Das Pilsener-Bier wurde erstmals im Jahre 1925 in Mexiko City von der Cerveceria Modelo Brauerei gebraut. Heute erhält man Corona in über 150 Ländern auf der Welt.

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Quelle: Wirths PR

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Mai 2009 15:48 Uhr

Rezepte: Mexikanische Küche