Brennnesseln vor dem Essen blanchieren

Brennnesseln vor dem Essen blanchieren

Die Blätter der Brennnessel schmecken als Tee, Salat, Spinat oder Pesto. Heißes Wasser verhindert, dass daraus eine schmerzhafte Angelegenheit wird.

Brennnesseln im Garten

© dpa

Brennnesseln können auf der Haut ganz schön weh tun. Richtig zubereitet, sind sie aber eine leckere Ergänzung in der Küche.

Die meisten Menschen verbinden mit der Brennnessel vor allem schmerzhafte Erinnerungen. Dabei sind die grünen Blätter voller Mineralstoffe wie Zink und Eisen - und sie schmecken im Tee, in Salaten oder im Pesto lecker.

Blätter der Brennnesseln heiß überbrühen

Wer die Blätter selbst verarbeiten möchte, sollte sie nach dem Pflücken kurz mit heißem Wasser überbrühen. Anschließend brennen die Haare nicht mehr auf der Haut, erklärt der Vegetarierbund Deutschland. Ein weiterer Trick ist, die Pflanzenteile in ein Tuch zu wickeln und dieses fest auszuwringen.

Rezept für Brennnesselspinat

Eine leckere Zubereitungsvariante ist Brennnesselspinat. Dazu blanchiert man 500 Gramm junge Nesseltriebe mit kochendem Wasser und legt sie anschließend sofort in Eiswasser. Die kalte Brennnesselmasse dann leicht auspressen und mit einem Messer fein hacken. Aus Margarine und Mehl eine Mehlschwitze zubereiten und mit Milch oder Sahne aufgießen. Anschließend die Brennnesseln hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Knoblauch abschmecken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 21. April 2017 09:33 Uhr