Radieschen: Blätter als Beilage verwenden

Radieschen: Blätter als Beilage verwenden

Viel zu schade für die Mülltonne: Radieschenblätter sind eine leckere Beilage. Auch im Salat sorgen sie für Würze - und ein Plus an Vitaminen.

Radieschen

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Das Grün von Radieschen muss nicht in die Tonne: Die Blätter lassen sich anbraten oder als Salatzutat verwenden.

Nutzloses Grün, das man am besten gleich abschneidet: Wer Radieschen kauft, wirft die Blätter meist einfach weg. Das muss aber nicht sein. Denn nicht nur die rote Kugel ist essbar. Alle Pflanzenteile des Radieschens, auch Laub, Blüten und Samenschoten, können in der Küche Verwendung finden.

Radieschenblätter in Butter anbraten

Radieschen-Blätter entfalten ein leckeres Aroma, wenn sie in einer heißen Pfanne in schäumender Butter angebraten werden. Sie machen sich gut als Beilage. Diesen Tipp gibt Maximilian Lorenz, Mitglied der Jeunes Restaurateurs, einer Vereinigung junger Spitzenköche.

Radieschengrün schmeckt auch im Salat

Wer lieber ein erfrischendes Gericht zubereiten möchte, kann die jungen Blätter außerdem für einen Salat verwenden. Für einen lauwarmen Radieschensalat werden die Radieschen geviertelt und mit den geschnittenen Blättern gedünstet. Das Radieschengrün schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch gesund: «Die Blätter haben einen hohen Eisenanteil und enthalten viel Vitamin C», sagt der Chefkoch.

Glacierte Radieschen mit rosa Sirup

Für glacierte Radieschen werden die roten Kugeln halbiert und mit einem Esslöffel Wasser, 3 Esslöffeln Zucker, 50 g Butter und 1 Teelöffel Meersalz langsam gegart, bis die Flüssigkeit zu einem rosa Sirup eingedampft ist. Das passt gut zu Wild oder Entenbrust.
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Quelle: dpa, bearbeitet BerlinOnline

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. März 2019 12:25 Uhr