Makronen: Süßer Klassiker zur Weihnachtszeit

Makronen: Süßer Klassiker zur Weihnachtszeit

Sie schmecken leicht, haben nicht so viel Fett wie manch anderes Gebäck und sind relativ unkompliziert zuzubereiten: die Makronen.

Makronen

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Es muss nicht immer Kokos sein: Makronen lassen sich auch mit gemahlenen Mandeln zubereiten. (Bild: Remmers/dpa/tmn)

Zutaten für das Makronen Grundrezept

Viel falsch machen kann man bei der Zubereitung von Makronen eigentlich nicht. Tatsächlich werden für das Grundrezept nur wenige Zutaten benötigt: Auf ein Eiweiß kommen 50 bis 75 Gramm feiner Zucker, noch mal soviel - je nach Geschmack - Kokosflocken, Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse und schließlich ein Teelöffel Zitronensaft. Diese Menge reicht für rund 20 Makronen.

Makronenteig zubereiten

Auch die Makronenmasse herzustellen, ist relativ einfach. Zunächst muss das vom Eigelb sorgfältig getrennte Eiweiß richtig steif geschlagen werden, bis es schnittfest ist. Es ist sehr wichtig, dass das Eiweiß nicht mehr flüssig, sondern richtig fest sei. Dann nach und nach den Zucker hinzugeben, während man das Eiweiß so lange weiter schlägt, bis es sich mit dem Zucker verbindet und eine sehr steife Baisermasse entsteht. Bevor letztlich die ausgewählten Ölsamen wie Kokosflocken oder Mandeln vorsichtig untergehoben werden, kommt ein kräftiger Schuss Zitronensaft hinein.

Makronenteig mit Marzipanrohmasse

Alternativ können Hobbybäcker auch auf fertige Nuss-, Marzipan- oder Persipanrohmasse zurückgreifen. Dann müssen nur noch etwas Zucker und Eiklar hinzugefügt werden. Die Makronen sind dann vom Biss her etwas weicher, schmecken saftiger und bleiben länger frisch.

So werden Makronen nicht steinhart

Dass die Makronen auch mit dem Grundrezept später nicht austrocknen und steinhart werden, lässt sich schon mit einer einfachen Maßnahme verhindern: Für den Fall, dass man nicht ohnehin schon fertige Rohmasse mitverwendet hat, ist es ratsam, die Makronenmasse vor dem Backen abzurösten. Das bedeutet, dass die Masse in einem Topf unter ständigem Rühren auf rund 70 Grad erwärmt wird, damit sich der Zucker richtig lösen kann und das fertige Produkt später schön saftig wird.

Makronen im Backofen ausbacken

Danach werden die Makronen in kleinen Häufchen auf Oblaten oder direkt auf dem Backpapier portioniert, um sie schließlich richtig zu backen: am besten im Ofen auf der mittleren Einschubleiste und bei schwacher Hitze von 130 bis 150 Grad. Je nach Größe müssten die Makronen nach 20 bis 30 Minuten fertig sein. Größere Makronen brauchen natürlich länger. Dabei sollten die Spitzen gelb und die Makronen außen fest und innen noch klebrig weich sein.

Makronen mit Safran

Makronenmasse lässt sich aber nicht nur in der Weihnachtszeit verwenden. Für gelbe Safranmakronen fügt man der Masse je nach gewünschter Geschmacksintensität Safran hinzu. In der Weihnachtszeit bietet es sich auch an, Lebkuchengewürz hinzuzugeben.

Makronen mit Orangenfüllung

Eine weitere Möglichkeit sind elegante Petits Fours- mit einer Füllung zwischen zwei Makronenschichten. Das kann eine Orangenfüllung sein: Dafür macht man Marzipan mit etwas Butter glatt und fügt dann Grand Marnier, Orangensaft und -paste hinzufügt. Diese Masse wird dann zwischen die vorab gebackenen Makronen gestrichen.

Himbeer-Rosen-Makronen

Eine eher frisch-sommerliche Alternative sind die ebenfalls geschichteten Himbeer-Rosen-Makronen, für deren Füllung Rosenwasser und Himbeermark in die Masse gemischt werden. Damit sie nicht durchweichen, sollten die vorab gebackenen Makronenteile immer nur nach Bedarf gefüllt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 4. September 2015 14:29 Uhr