Mehr Betten und mehr Patienten: Vivantes-Klinikum baut aus

Mehr Betten und mehr Patienten: Vivantes-Klinikum baut aus

In den landeseigenen Vivantes-Krankenhäusern sind im vergangenen Jahr mehr als 600 000 Menschen behandelt worden, ein Großteil davon ambulant.

Vivantes Klinikum Neukölln

© dpa

Stationär - also über mehrere Tage hinweg - wurden etwas mehr als 247 100 Patienten aufgenommen und damit knapp 900 mehr als noch im Jahr zuvor, wie die Klinik am Mittwoch mitteilte. Zahlen im Rahmen der Corona-Pandemie sind darin nicht enthalten. Insgesamt verfügten die Kliniken im vergangenen Jahr über mehr als 5850 Betten und damit knapp 100 Betten mehr als noch 2019.

1000 zusätzliche Betten in geplantem Behandlungszentrum

In der Krise bereitet der Vivantes-Konzern derzeit auf dem Berliner Messegelände ein Behandlungszentrum mit zusätzlichen 1000 Betten für den Fall vor, dass die Berliner Krankenhäuser ausgelastet sind. Schwer erkrankte Patienten sollen aber weiter in Kliniken intensivmedizinisch versorgt werden. Bislang reichen die Kapazitäten der Kliniken aus.

171 Millionen Euro im vergangenen Jahr inverstiert

Darüber hinaus hat der Konzern im vergangenen Jahr kräftig investiert: insgesamt 171 Millionen Euro, davon 127,5 Millionen aus Eigenmitteln. Ein großer Teil davon floss in die Infrastruktur. Das größte Bauprojekt bildet derzeit die Sanierung des Klinikums Neukölln. Seit Februar laufen die Arbeiten an einem Kopfbau, der die weitere Behandlung von Patienten während der Modernisierung ermöglichen soll. Insgesamt sind für das Bauvorhaben rund 226,6 Millionen Euro vorgesehen.
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1,37 Milliarden Umsatz im Jahr 2019

Die zum Land gehörende Gesellschaft konnte 2019 den Umsatz um rund 65 Millionen auf 1,37 Milliarden Euro steigern. Der Verkauf nicht genutzter Immobilien sicherte unterm Strich einen knappen Gewinn von 17,5 Millionen Euro.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. April 2020 09:07 Uhr