Lidl und Netto rufen Hackfleisch zurück

Lidl und Netto rufen Hackfleisch zurück

Wegen möglicher roter Kunststofffremdkörper in den Produkten ruft der Hersteller WestfalenLand Fleischwaren GmbH zahlreiche Packungen Rinderhackfleisch zurück. Sie wurden bei zwei Lebensmittel-Discountern in einer Reihe von Bundesländern verkauft, wie das Unternehmen am Dienstag, den 3. September 2019 in Münster mitteilte.

Hackfleisch

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Der Rückruf beziehe sich zum einen auf die Produkte «Landjunker Rinderhackfleisch, 500g» mit den Verbrauchsdaten 04.09.2019 und 06.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE NW 88888 EG sowie «Landjunker Selection Rinderhackfleisch von der Färse, 400g» mit dem Verbrauchsdatum 07.09.2019 und dem Identitätskennzeichen DE NW 88888 EG. Die Produkte seien beim Lebensmittelhändler Lidl Deutschland in allen Bundesländern mit Ausnahme von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland verkauft worden.

Hack bei Netto in Berlin und Brandenburg verkauft

Zum anderen ruft WestfalenLand Fleischwaren das Produkt «Gut Ponholz Rinderhackfleisch, 500g» mit dem Verbrauchsdatum 06.09.2019 und den Identnummern 65019354 und 65029354 sowie dem Identitätskennzeichen DE NW 88888 EG zurück. Das betroffene Produkt mit diesem Datum sei in Filialen des Lebensmittelhändlers Netto Marken-Discount in Teilen der Bundesländer Berlin, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern verkauft worden.

Hackfleisch im Laden auch ohne Bon zurückgeben

Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr durch die Fremdkörper sollten Kunden das Produkt keinesfalls konsumieren. Die betroffenen Produkte könnten in Filialen der Discounter zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet.
Äpfel im Supermarkt
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 4. September 2019 09:02 Uhr