Deutlich weniger Badetote in Berlin

Deutlich weniger Badetote in Berlin

In Berlin sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres drei Menschen ertrunken - vier weniger als im Vorjahreszeitraum.

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

© dpa

Ein Team der DLRG fährt in einem Boot.

Alle drei verunglückten in einem See oder einem Teich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag (1. August 2019) mitteilte. Gezählt wurden demnach alle Fälle bis zum 20. Juli. «Im Gegensatz zum Vorjahr waren der Frühling und der erste Sommermonat in diesem Jahr bislang doch eher verhalten», sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Das spiegle sich in den Zahlen wider.

Fast alle ertranken an ungesicherten Badestellen

Bundesweit sind bislang mindestens 250 Menschen ertrunken - 29 weniger als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Über 90 Prozent von ihnen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland verunglückt, sagte Wiese. An Seen, Teichen und Flüssen seien am wenigsten Rettungsschwimmer im Einsatz.

Meiste Badetote in Bayern und NRW

Wie schon im Vorjahr ertranken die meisten im bevölkerungsreichen Bayern - bislang 65 Menschen. Am zweithöchsten ist die Ertrunkenen-Zahl in Nordrhein-Westfalen (40 Menschen).
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. August 2019 15:45 Uhr