Intensivpatienten nach Stromausfall zurückgebracht

Intensivpatienten nach Stromausfall zurückgebracht

Nach dem Ende des langen Stromausfalls in Köpenick sind die meisten der verlegten Intensivpatienten nach Feuerwehrangaben wieder in ihre Einrichtungen zurückgebracht worden.

Stromausfall in Köpenick

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Fahrzeuge der Rettungsdienste stehen nach dem Stromausfall vor dem Krankenhaus in Köpenick (Archiv)

Lediglich einige wenige Kranke seien nicht transportfähig gewesen und blieben deshalb vorerst in den Ausweichkrankenhäusern, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag (21. Februar 2019). Genaue Zahlen waren zunächst nicht bekannt.
Wegen des Stromausfalls seit Dienstagnachmittag waren 23 Patienten von Intensivstationen des DRK-Krankenhauses Köpenick sowie Bewohner einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft vorsorglich in andere Kliniken gebracht worden. Laut Feuerwehr ging es zum Beispiel um Menschen, die beatmet werden. Man habe keinerlei Risiken eingehen wollen. Die zwei vom Ausfall betroffenen Kliniken hatten demnach eine Notstromversorgung, zusätzlich wurden mobile Notstromaggregate eingesetzt.
Insgesamt sei der mehr als 30-stündige Stromausfall auch für die Hauptstadt-Feuerwehr eine «außergewöhnliche Lage» gewesen, sagte der Sprecher weiter - weniger wegen der Zahl betroffener Haushalte, sondern wegen der Dauer. Üblicherweise seien solche Ausfälle in den vergangenen Jahren innerhalb weniger Stunden behoben worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Februar 2019 12:03 Uhr