Nach Dokumentenfund kaum Nachfragen Betroffener

Nach Dokumentenfund kaum Nachfragen Betroffener

Rund zwei Wochen nach einem großen Dokumentenfund auf dem Gelände einer früheren Klinik der DDR-Staatssicherheit in Berlin haben sich bisher nur wenige mutmaßlich Betroffene gemeldet. Es habe drei Patientenanfragen gegeben, die nun geprüft würden, sagte eine Sprecherin des Helios-Klinikums Berlin-Buch auf Anfrage. «Der erwartete Ansturm ist ausgeblieben.»

Die Unterlagen - vor allem OP-Protokolle - betreffen nach Klinikangaben schätzungsweise 25 000 frühere Patienten und stammen nicht aus dem Stasi-Gebäude selbst, sondern wurden wohl erst nach der Wende dorthin gebracht. Tatsächlich entstanden sie in der Orthopädie-Abteilung des Städtischen Klinikums Buch, die sich damals ebenfalls auf dem Gelände befand.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 30. Januar 2019 05:30 Uhr