Weniger Kinder in Berlin geboren

Weniger Kinder in Berlin geboren

In der Hauptstadt sind im vergangenen Jahr rund 1000 Kinder weniger geboren worden als noch ein Jahr zuvor.

Neugeborene im Krankenhaus

© dpa

In der Bundeshauptstadt ist die Zahl der Geburten zuletzt gesunken.

Insgesamt kamen 40.160 Neugeborene im Jahr 2017 in Berlin zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch (31. Oktober 2018) mitteilte. 2016 waren es noch 41.086 Kinder. Das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungen war im vergangenen Jahr nahezu ausgewogen, mit jeweils rund 20.000 Kindern.

Geburtenziffer auf 1,48 Kinder gesunken

Die Geburtenziffer für Berlin verringerte sich von 1,54 (2016) auf 1,48 Kinder (2017). Die Zahl beschreibt, wieviele Kinder eine Frau statistisch gesehen in ihrem Leben bekommen würde. Zur Berechnung werten die Statistiker das Geburtenverhalten aller Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren aus. Bundesweit sank die Geburtenziffer von 1,59 (2016) auf 1,57 Kinder (2017).

Berlin folgt bei Geburten Bundestrend

Die Gesamtzahl aller geborenen Kinder in Deutschland war im vergangenen Jahr mit rund 785.000 Neugeborenen um rund 7000 niedriger als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Babys betrug 31 Jahre und zwei Monate.

Unterschiede zwischen Ost und West

Statistisch gesehen erlebten Frauen 2017 die erste Geburt bundesweit zwei Monate später als noch im Jahr 2016. Ostdeutsche Frauen bekommen ihr erstes Kind im Schnitt rund ein Jahr früher als westdeutsche Mütter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 31. Oktober 2018 14:20 Uhr