Trinkwasser in Polizeirevier wird untersucht

Trinkwasser in Polizeirevier wird untersucht

Das Trinkwasser in einem Gebäude des Landeskriminalamtes (LKA) in Berlin-Lichterfelde wird auf mögliche Verunreinigungen untersucht. Dort klagten nach Polizeiangaben vor einiger Zeit drei Beamte über Unwohlsein, wobei ein Zusammenhang mit dem Genuss von Leitungswasser nicht habe ausgeschlossen werden können. Daraufhin seien alle zuständigen Stellen informiert worden, darunter die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), teilte die Berliner Polizei am Dienstag mit.

Trinkwasser

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Wasser sprudelt aus einem gläsernen Wasserhahn. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Das Untersuchungsergebnis für Ende vergangener Woche genommene Trinkwasser-Proben der BIM stehe noch aus. Am Mittwoch werde den in der Dienststelle am Augustaplatz Beschäftigten Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Zuvor hatte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nach eigenen Angaben am Montag rund 150 Liter Mineralwasser geliefert.
«Der Umgang mit unseren Kollegen ist eine Katastrophe», sagte GdP-Vorstand Thomas Spaniel. Viele Polizeigebäude seien marode. «Berlins Polizisten haben ein Recht darauf, dass sie gesund von der Arbeit heimkehren.» Die Gewerkschaft kritisierte auch den Umgang mit Wassergutachten durch die Behördenleitung. Detaillierte Ergebnisse würden der GdP von der Verwaltung vorenthalten. «Erst vor rund einem Jahr gab es im Revier an der Friesenstraße einen Vorfall mit belastetem Wasser.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. Oktober 2018 19:50 Uhr