Berliner Ärzte für Ende des Fernbehandlungsverbots

Berliner Ärzte für Ende des Fernbehandlungsverbots

Per Videokonferenz zur Diagnose? Die Berliner Ärztekammer will das möglich machen und hat für eine Lockerung des Fernbehandlungsverbots gestimmt.

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© dpa

Krank? Die passende Diagnose könnte der Arzt in Zukunft auch aus der Ferne stellen.

Berliner Ärzte sollen Patienten im Einzelfall künftig auch ausschließlich aus der Ferne beraten und behandeln können. Für eine entsprechende Änderung der Berufsordnung hat die Delegiertenversammlung der Berliner Ärztekammer gestimmt.

Persönlicher Kontakt bleibt «Goldstandard»

Kammerpräsident Günther Jonitz erklärte am Donnerstag (11. Oktober 2018), der verantwortungsvolle, ergänzende Einsatz moderner Kommunikationsmedien erweitere die Behandlungsmöglichkeiten und diene der Stärkung des Arzt-Patientenverhältnisses. Der persönliche Kontakt zum Patienten werde aber auch künftig der «Goldstandard» sein.

Fernbehandlungsverbot im Mai gekippt

Bevor die Änderung in Kraft treten kann, muss noch die Gesundheitsverwaltung zustimmen. Auf dem Deutschen Ärztetag im Mai war das Fernbehandlungsverbot gekippt worden, die Landesärztekammer übernahm nun die Lockerung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 11. Oktober 2018 11:05 Uhr