Hirnhautentzündung in Club: Keine weiteren Fälle

Hirnhautentzündung in Club: Keine weiteren Fälle

Nach einem Fall von ansteckender Hirnhautentzündung im Berliner KitKatClub sind dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) bislang keine weitereren Erkrankungen oder Verdachtsfälle bekannt geworden.

Stethoskop

© dpa

Ein Stethoskop liegt auf einem Tisch. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Das teilte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag (4. Oktober 2018) auf Anfrage mit. Laut «Tagesspiegel» suchten nach einem Aufruf einer Bezirks-Behörde jedoch zahlreiche besorgte Menschen die Vivantes-Kliniken in Neukölln und Kreuzberg auf. Die Erkrankung kann schlimmstenfalls lebensbedrohlich sein.

Mann mit Meningokokken-Meningitis im KitKatClub

Am Dienstag hatte das Bezirksamt Reinickendorf Menschen, die am vergangenen Samstag (29. September) im KitKatClub feiern waren, zum unverzüglichen Arztbesuch aufgerufen. Auch der Club selbst informierte auf seiner Facebook-Seite über die Erkrankung eines Besuchers an einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis). Leider gehe es ihm sehr schlecht, er habe nicht zu Kontaktpersonen im Club befragt werden können, hieß es.

Symptome, Ansteckung, Infektionsrisiko

Typische Symptome einer Meningokokken-Meningitis sind starke Kopfschmerzen, hohes Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Nackensteifigkeit und schwerstes Krankheitsgefühl. Für eine Ansteckung über Flüssigkeiten aus dem Mund- und Rachenraum sei in der Regel ein sehr enger Kontakt nötig, hatte das Bezirksamt mitgeteilt. Laut Lageso haben in der Regel Kontaktpersonen von Erkrankten in einem Haushalt das höchste Ansteckungsrisiko. Generell sei die Erkrankung sehr selten, die Ansteckungsfähigkeit werde als gering eingeschätzt.
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© W. Brückner

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Oktober 2018 13:57 Uhr