Händler von Nahrungsergänzungsmitteln nutzen Ängste aus

Händler von Nahrungsergänzungsmitteln nutzen Ängste aus

Mehrere Online-Händler und Apotheken haben in Baden-Württemberg damit geworben, dass Nahrungsergänzungsmittel vor Corona schützen. Dafür verlinkten sie unter anderem Informationen zum Coronavirus mit ihren Online-Shops oder nutzten Abbildungen, die zeigen, wie das Virus bekämpft wird.

Nahrungsergänzungsmittel

© dpa

Nahrungsergänzungsmittel sollen den Organismus in vielerlei Hinsicht unterstützen. Unseriöse Hersteller nutzen hier Ängste der Verbraucher aus und versprechen Schutz vor Corona.

Das geht aus dem neuen Jahresbericht der Lebensmittelüberwachung hervor. Auch die Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg warnt davor, dass unseriöse Hersteller die Ängste der Verbraucher in der Pandemie ausnutzen, um daraus Profit zu schlagen. «Wir beobachten da eine Zunahme. Das reicht von subtilen Botschaften wie «Gut für Ihr Immunsystem» bis zu «So schützen Sie sich gegen das Coronavirus»», sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Sie betonte, dass Nahrungsergänzungsmittel keine Krankheiten verhindern können. Die Mittel gelten nicht als Arzneimittel. Es ist deswegen verboten, mit dem Schutz oder der Linderung von Krankheiten zu werben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. Juli 2021 12:52 Uhr