Pandemie hat Langzeitfolgen für die Psyche

Pandemie hat Langzeitfolgen für die Psyche

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist auf die Langzeitfolgen der Corona-Pandemie für die geistige Gesundheit der Menschen hin. Es seien nicht nur die Infektionen und die Angst vor einer solchen Ansteckung, die auf die Psyche schlagen könnten.

Unzufriedenheit

© dpa

Die Pandemie macht vielen Menschen zu schaffen. Langzeitfolgen für die eigene Psyche sind immer offensichtlicher, doch die Situation birgt auch eine Chance.

Auch von den psychologischen Effekten von Lockdowns und Selbstisolation, aber auch den Folgen von Arbeitslosigkeit, finanziellen Sorgen, sozialer Ausgrenzung und anderem sei jeder auf die eine oder andere Weise betroffen, teilte das WHO-Regionalbüro Europa am 22. Juli 2021 mit.
«Die Menschen in der europäischen Region brechen buchstäblich unter der Belastung von Covid-19 und seinen Folgen zusammen», erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Die Auswirkungen der Corona-Krise hätten hinsichtlich der geistigen Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen enormen Tribut gefordert.
Gleichzeitig biete die Pandemie Ländern eine Gelegenheit, ihre psychische Gesundheitsversorgung zu überdenken und zu reformieren. «Das ist eine Gelegenheit, bei der es sich kein Land leisten kann, sie zu verschwenden, wenn wir besser und stärker wieder aufbauen wollen», so Kluge. Psychische Gesundheit und Wohlbefinden sollten als grundlegende Menschenrechte betrachtet werden.
Psychologie
© dpa

Psychologie

Ratgeber zu Psychologie im Alltag, Psychotherapie, Therapeutensuche, Depressionen, Angst, Mobbing, Partnerschaft und mehr

Die FFP2-Maske sollte richtig passen
© dpa

Coronavirus Ratgeber

Ratgeberbereich zur Corona-Krise, mit Hintergründen zum Coronavirus SARS-CoV-2, der COVID-19 Erkrankung und Hinweisen für einen Umgang mit der Krise. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 22. Juli 2021 11:40 Uhr