Corona macht guten Vorsätzen oft Strich durch die Rechnung

Corona macht guten Vorsätzen oft Strich durch die Rechnung

Die Corona-Pandemie war für viele Menschen eher hinderlich, wenn es um ihre guten Vorsätze für 2020 ging.

Diät-Waage

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In einer am Dienstag (15. Dezember 2020) veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit gab gut die Hälfte (51 Prozent) der Befragten an, dass es schwerer war, Vorhaben umzusetzen. Knapp jedem Fünften (19 Prozent) fiel es leichter und bei 29 Prozent hatten die Einschränkungen durch die Pandemie keinen Einfluss auf das Durchhaltevermögen.

Wunsch abzunehmen ist zurückgegangen

Weniger Stress, aber freundlicher zu Klima sowie Familie und Freunden - das waren die Top-Vorsätze für 2020. Auch im kommenden Jahr steht bei den meisten Befragten der Stressabbau mit 65 Prozent an der Spitze. Mehr Zeit für Familie und Freunde wünschen sich 64 Prozent. 63 Prozent wollen sich umweltbewusster verhalten. Auf Platz vier landet der Vorsatz, sich mehr zu bewegen oder Sport zu treiben (60 Prozent). Hier zeigt sich laut DAK der stärkste Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. 53 Prozent möchten sich gesünder ernähren. Um zwei Prozentpunkte zurückgegangen ist demnach der Wunsch, abzunehmen.

Keine Vorsätze bei 57 Prozent der Befragten

Für die Untersuchung wurden rund 3500 Menschen befragt. Allerdings hatte nicht jeder gute Vorsätze für das laufende Jahr gefasst. Nur 43 Prozent der Befragten - mehrheitlich zwischen 14 und 29 Jahren - erinnerten sich daran, für 2020 gute Vorsätze gefasst zu haben. 57 Prozent hatten sich nichts Besonderes vorgenommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 15. Dezember 2020 15:31 Uhr