Studie: Weniger Atemwegsinfekte durch Corona-Maßnahmen

Studie: Weniger Atemwegsinfekte durch Corona-Maßnahmen

Nach einer Analyse der Barmer-Krankenkasse gibt es in diesem Spätsommer und Herbst deutlich weniger Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen als 2019. Die Kasse führt das auf weniger Ansteckungen zurück, weil viele Bundesbürger die Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln in der Pandemie beherzigten, heißt es in der Analyse.

Maskenpflicht

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In diesem Spätsommer und Herbst gibt es laut der Barmer-Krankenkasse deutlich weniger Krankschreibungen wegen Atemwegserkrankungen. Die Kasse begründet dies mit den eingeführten AHA-Regeln.

Die deutlichen Abweichungen im Jahresvergleich könnten nicht allein durch unterschiedliche Witterungsbedingungen erklärt werden. «Die AHA-Regeln wirken nachweislich. Das ist kurz vor dem Beginn des zweiten Lockdowns eine wichtige Botschaft», sagte Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Kasse. «Jeder Einzelne kann und muss etwas tun, um die sich zuspitzende Pandemie in den Griff zu bekommen.»

Plus von Barmer-Versicherten mit Atemwegsproblemen von 138 auf 101 gesunken

Konkret sei die Zahl der wegen Atemwegsinfekten krankgeschriebenen Barmer-Versicherten von Mitte August bis Anfang Oktober 2019 um 33 439 auf insgesamt 57 613 gestiegen. Das entspreche einem Plus von 138 Prozent, heißt es in der Analyse. In diesem Jahr liege der Zuwachs hingegen nur bei 101 Prozent - bei einem Plus von 18 975 auf insgesamt 37 777 Versicherte, die sich wegen Atemwegsproblemen krankschreiben ließen. Die Barmer hat bundesweit rund neun Millionen Versicherte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 2. November 2020 13:05 Uhr