Rezepte enthalten künftig präzise Dosierungsangaben

Rezepte enthalten künftig präzise Dosierungsangaben

Um Dosierungsfehler von Medikamenten noch umfassender zu vermeiden, müssen ab 1. November (Sonntag) klare Dosierungsangaben auf allen ärztlichen Rezepten stehen. Darauf macht die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aufmerksam.

Rezept gegen Medikament

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Auf vielen Rezepten steht künftig auch, wann und wie oft Patienten ein Medikament einnehmen sollen.

Wenn ein Patient etwa täglich morgens, mittags und abends eine Tablette nehmen soll, werde die Dosierung auf dem Rezept mit 1-1-1 angegeben. So sollen Patienten und Apotheker besser Bescheid wissen und eine falsche Dosierung von Medikamenten soll vermieden werden.
Eine Ausnahme gilt nach Angaben der Apothekerverbände, wenn dem Patienten eine andere schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt oder er einen Medikationsplan hat, der die verordnete Arznei einschließt. In diesen Fällen müsse der Mediziner auf dem Rezept das Kürzel «Dj» vermerken – das stehe für «Dosierungsanweisung vorhanden: ja».
Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erfolgt der Aufdruck der Dosierung hinter dem verordneten Produkt am Ende der Verordnungszeile. Gleiches gilt gegebenenfalls für das «Dj»-Kürzel. Hintergrund der neuen Regel ist eine entsprechende Änderung der sogenannten Arzneimittelverschreibungsverordnung.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. Oktober 2020 12:30 Uhr