Rheuma-Patienten haben oft Begleiterkrankungen

Rheuma-Patienten haben oft Begleiterkrankungen

Viele Formen von Rheuma bringen Begleiterkrankungen mit sich. Depressionen, Lungenkrankheiten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden zählen zum Beispiel dazu, wie die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) erklärt.

Frau mit Atembeschwerden

© dpa

Rheuma kann auf die Lunge schlagen und dort Gewebe vernarben - was mit der Zeit etwa zu Kurzatmigkeit führen kann.

Rund 80 Prozent der Patienten mit «klassischem Gelenkrheuma» seien demnach von mindestens einer Begleiterkrankung betroffen. Bei anderen rheumatischen Erkrankungen sind die Zahlen ähnlich hoch, erklärt die Fachgesellschaft unter Verweis auf Daten des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums in Berlin.
Weil diese Erkrankungen den Verlauf und die Behandlung des Rheumas erheblich beeinflussen können, sollten sie bei der Therapie und Medikation berücksichtigt werden.
Allerdings seien nicht alle möglichen Begleitkrankheiten Ärzten gleichermaßen präsent, so die DGRh. Während das erhöhte Risiko für Infektionen und Osteoporose oft im Bewusstsein der Mediziner sei, gelten das für Depressionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Lungenveränderungen weniger.
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Die Fachgesellschaft plädiert für sorgfältige Vorsorgeuntersuchungen, um Begleiterkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 10. September 2020 11:32 Uhr