"Stopp - bevor was passiert": Präventionsprojekt startet in Berlin

"Stopp - bevor was passiert": Präventionsprojekt startet in Berlin

Ab November bietet das BIOS-Präventionsprojekt zur Verhinderung sexueller Übergriffe auf Kinder Therapien für Menschen mit entsprechenden Neigungen an.

Zum aus der Haut fahren

© dpa

Symbolbild

Die Behandlungsinitiative Opferschutz - ein Zusammenschluss aus Psychotherapeuten, Ärzten und Juristen - kommt mit seinem Präventionsprojekt "Stopp - bevor was passiert" nach Berlin. Zielgruppe sind Menschen, die unter einer pädophilen Sexualstörung leiden und sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Das Angebot soll Betroffene dabei unterstützen, dass aus Gedanken keine Taten werden.
Konkret lernen die Menschen, den Konsum von verbotenen Bildern einzustellen, Kontakte zu Kindern im Internet zu meiden und sexuellen Neigungen zu Kindern nicht nachzugeben. Das Angebot kann anonym in Anspruch genommen werden und erfolgt unter Einhaltung der Schweigepflicht. Start ist am 1. November 2019.
Wer sich informieren oder anmelden möchte, kann die Telefonnumer 0721-47043935 anrufen. Die Adresse, an der die Therapie stattfindet, wird am Telefon mitgeteilt sobald ein Termin für ein Aufnahmegespräch gefunden wurde.

Aktualisierung: Dienstag, 22. Oktober 2019 16:38 Uhr