Daran erkennt man geschwärzte Oliven

Daran erkennt man geschwärzte Oliven

Nicht alle schwarzen Oliven sind natürlich gereift. Manchmal sind sie mit Eisensalzen gefärbt. So erkennt man, ob die Reife der Früchte nur vorgegaukelt ist.

Olivenschüssel

© dpa

Die Farbe der Olive hat nichts mit der Sorte zu tun: Unreife Exemplare sind grün, reife schwarz. Manchmal werden Oliven aber auch künstlich geschwärzt.

Grüne Oliven werden unreif geerntet und sind daher knackig. Bei schwarzen Oliven dagegen handelt es sich um gereifte Früchte, die weich sind und einen sanften Biss haben. Es sei denn, sie sind mit Eisensalzen geschwärzt. Das dürften Bio-Oliven aber grundsätzlich nicht. Und lose verkaufte geschwärzte Oliven müssen mit dem Hinweis «geschwärzt» gekennzeichnet sein, erklärt das Magazin «Lebensmittel Praxis» (Ausgabe 8/2019).

Geschwärzte Oliven schmecken herb

Das Schwärzen ist zwar gesundheitlich nicht bedenklich - doch sie gaukeln Verbrauchern reife Früchte vor, die allerdings viel schwieriger zu ernten und zu verarbeiten sind. Doch woran kann man den Unterschied zwischen echten schwarzen und geschwärzten Oliven erkennen? Geschwärzte Oliven sind wie grüne Früchte herber im Geschmack und meist komplett schwarz.

Reife Oliven haben einen dunklen Stein

Dagegen haben gereifte Oliven keine einheitliche, gleichmäßige Farbe. Sie sind auch weicher und saftiger als gefärbte Früchte. Geschwärzte Oliven haben wie die grünen Früchte einen hellen Stein, gereifte dagegen einen dunklen Stein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. Mai 2019 14:06 Uhr