Kinder nicht zu lange auf Displays schauen lassen

Kinder nicht zu lange auf Displays schauen lassen

Sitzen Kinder ständig vor dem Bildschirm, kann sich das nicht nur auf ihre Psyche auswirken. Auch die Sehkraft wird durch eine intensive Mediennutzung oft beeinträchtigt.

Kinder mit Tablets

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Ständiges Starren auf Displays kann bei Kindern Kurzsichtigkeit verursachen.

Kinder sollten sich mindestens zwei Stunden täglich draußen aufhalten. Damit sinkt das Risiko einer Kurzsichtigkeit um etwa die Hälfte, erklärt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

Starren auf Display fördert Kurzsichtigkeit

Starren Kinder dagegen auf weniger als 30 Zentimeter entfernte Objekte, Displays zum Beispiel, sprechen die Experten von Naharbeit. Sie fördert eher die Kurzsichtigkeit.

Je jünger desto weniger Bildschirmzeit

Gerade bei kleinen Kindern sollten Eltern daher auch darauf achten, dass der Nachwuchs nicht zu viel vor dem Bildschirm hängt. Wissenschaftliche fundierte Informationen darüber, wie viel Naharbeit zu viel ist, gibt es den Angaben nach zwar nicht. Als Faustregel gilt aber: Je jünger ein Kind ist, desto weniger sollte es am Bildschirm hängen.

15 Prozent am Ende der Grundschulzeit kurzsichtig

In Deutschland sind laut BVA etwa 15 Prozent aller Kinder am Ende der Grundschulzeit kurzsichtig, bei den 25-Jährigen liegt der Anteil bei 25 Prozent. Die Zahlen sind seit 15 Jahren stabil.
Kind mit Smartphone
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 22. Mai 2019 11:00 Uhr