Impfung gegen Gürtelrose wird Kassenleistung

Impfung gegen Gürtelrose wird Kassenleistung

Die Krankenkassen übernehmen künftig die Kosten für die Impfung gegen Gürtelrose - allerdings nur bei älteren Menschen.

Schutzimpfung gegen Gürtelrose

© dpa

Die Ständige Impfkommission hat Menschen ab 60 Jahren eine Schutzimpfung gegen die Virusinfektion Gürtelrose empfohlen.

Impfungen gegen die Virusinfektion Gürtelrose bekommen Menschen ab 60 Jahren künftig von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt - bei erhöhter Gefährdung schon ab 50 Jahren. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken, wie das Gremium am Donnerstag (7. März 2019) in Berlin mitteilte.

Impfung gegen Gürtelrose berücksichtigt Alter

Es kam einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission nach. Berücksichtigt werde so das mit dem Alter zunehmende Risiko für schwere Verläufe. Ab 50 Jahren impfen lassen sollten sich Menschen mit Grunderkrankungen wie chronischen Darmentzündungen, Nierenschwäche oder Diabetes.

300.000 Menschen erkranken an Herpes zoster

Gürtelrose oder Herpes zoster wird durch ein Virus ausgelöst. In Deutschland erkranken nach Angaben des Robert Koch-Instituts jährlich mehr als 300.000 Menschen daran, rund fünf Prozent davon schwer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 11. März 2019 16:11 Uhr