Pilotprojekt gegen Ambrosia-Pflanze startet

Pilotprojekt gegen Ambrosia-Pflanze startet

Zum ersten Mal bündelt Berlin seine Kräfte zur Bekämpfung der hochallergenen Pflanze Ambrosia. Der Anfang wird im am stärksten betroffenen Bezirk gemacht.

Beifuß-Ambrosiapflanzen

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Beifuß-Ambrosiapflanzen in einem Sonnenblumenfeld (Archiv)

Im Bezirk Treptow-Köpenick, der am stärksten betroffen ist, starte ein Pilotprojekt, sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). Neben einer genauen Kartierung der betroffenen Flächen sollen Methoden erprobt werden, wie der mehrjährigen Variante der Pflanze am besten beizukommen ist. Dafür stehen der Koordinierungsstelle für zwei Jahre rund 300.000 Euro zur Verfügung. Ambrosia oder Traubenkraut ist eine Pflanze, die nach Deutschland eingeschleppt wurde. Ihre Pollen, die zur Zeit schon fliegen, können die Leidenszeit für Allergiker bis in den November hinein verlängern. Als Hotspot in Berlin gilt der Stadtteil Adlershof.
Pollen-Allergiker
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 30. Juli 2018 09:07 Uhr