Studie zu Hightech-Matratze für Brutkästen

Studie zu Hightech-Matratze für Brutkästen

Bis zu zehn große Geburtsstationen in Deutschland wollen in den kommenden Monaten eine Hightech-Matratze für Frühgeborene testen. Auch eine Klinik in Berlin macht mit.

Brutkasten im Krankenhaus

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Ein Brutkasten steht in Berlin in einem Krankenhaus. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Die Erfindung eines deutschen Start-ups ahmt von Form und Funktion her den Brustkorb der Mutter nach. Das Frühchen hört auf der Matratze unter anderem die Stimme der Mutter, zudem werden Herzschlag und Atembewegungen simuliert. Die Gelmatratze soll dem Baby ein Gefühl von Körperkontakt und Geborgenheit geben, wenn Eltern nicht bei ihrem Kind sein können - zum Beispiel nachts.
Die wissenschaftliche Studie, die von der Techniker Krankenkasse unterstützt wird, soll unter anderem an Krankenhäusern in Berlin, Hamburg, Braunschweig, Greifswald, Frankfurt (Main) und Mannheim laufen. Mit Ergebnissen rechne er in zwei Jahren, sagte Studienleiter Thomas Schaible vom Uniklinikum Mannheim, am Donnerstag in Berlin. «Die Technik kann den Menschen nicht ersetzen», betonte er. Ziel sei es zu beobachten, ob Frühchen sich mit der Matratze im Brutkasten besser entwickeln.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 21. Juni 2018 12:47 Uhr